Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus/Common Pipistrelle)

Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus/Common Pipistrelle)

MaĂźe: Kopf – Rumpf-Länge 36 – 51 mm, Schwanzlänge 23 – 36 mm, Unterarmlänge 28 – 35 mm, FlĂĽgelspannweite 180 – 240 mm, Gewicht 3,5 – 8 g, 5. Finger 36 – 41 mm (Männchen), 42 mm (Weibchen). Rote Liste NRW (4. Fassung, 2011): * = ungefährdet.  (Rote Liste, 3. Fassung 1999: *N = ungefährdet abhängig von NaturschutzmaĂźnahmen). Weiterlesen

Wald ‒ Altholzinseln

Antrag des AkU vom 05.01.04: Der AkU beantragt für Bochum ein langfristiges Altholzinselkonzept zu erstellen. Die Bedeutung von absterbenden Bäumen und stehendem Totholz für den Naturhaushalt ist hinlänglich bekannt. Absterbende Bäume und stehendes Totholz bieten Lebensraum für vom Aussterben betroffene Insekten und Pilze und bieten verstärkt Baumhöhlen als Unterschlupf bzw. Bruthöhle oder Wochenstubenquartier für Vögel und Fledermäuse. Weiterlesen

Ruhraue ‒ Entwicklung von Auwäldern

Beitrag von Ingo Franke, AkU-Vertreter im Beirat: „Ich rege an, alle Flächen in Bochum, welche fĂĽr die Entwicklung von Auwäldern geeignet sind, zu benennen und in ausreichendem Umfang als Flächen fĂĽr den Naturschutz mit dem Ziel ‚Entwicklung von Auwäldern‘ in den Flächennutzungsplan der Stadt Bochum aufzunehmen. FĂĽr diese Flächen sind unverzĂĽglich Entwicklungs- und Pflegepläne zu erstellen und umzusetzen.“ Weiterlesen

Zweifarbfledermaus (Vespertilio murinus/Parti-coloured Bat)

MaĂźe: Kopf – Rumpf-Länge 48 – 64mm, Schwanzlänge 37 – 44,5 mm, Unterarmlänge 40 – 47mm, FlĂĽgelspannweite 270 – 330mm, Gewicht 12 – 23 g. Rote Liste NRW  (4. Fassung, 2011): D = Daten unzureichend, reproduzierend R = durch extreme Seltenheit gefährdet. (Rote Liste, 3. Fassung 1999: I = gefährdete wandernde Art).Hinweis: Weitere Bilder von der Zweifarbfledermaus finden Sie auf der Seite Fledermausnotruf. Weiterlesen

GroĂźer Abendsegler (Nyctalus noctula/Noctule)

GroĂźer Abendsegler (Nyctalus noctula/Noctule)

MaĂźe: Kopf-Rumpf-Länge: 60 – 82 mm,Schwanzlänge: 41 – 60 mm, Unterarmlänge: 48 – 58 mm, FlĂĽgelspannweite 320 – 400 mm, Gewicht 19 – 40 g. Der Sporn hat eine Länge von ungefähr 1/2 der Schwanzflughaut. Breites Epiblema (siehe Bild unten in der Galerie) mit gut sichtbarem Steg. Rote Liste NRW  (2011, 4. Fassung): V = Vorwarnliste, Weiterlesen

BreitflĂĽgelfledermaus (Eptesicus serotinus/Serotine)

BreitflĂĽgelfledermaus (Eptesicus serotinus/Serotine)

MaĂźe: Kopf-Rumpf-Länge 63 – 82 mm, Schwanzlänge 46 – 54 mm, Unterarmlänge 48 – 58 mm, FlĂĽgelspannweite 315 – 380 mm, Gewicht 18 – 25 g. Rote Liste NRW (2011, 4. Fassung): 2 = stark gefährdet. Die Art wurde 1999 (Rote Liste, 3. Fassung) „nur“ als gefährdet eingestuft. Weiterlesen

Klimaforscher warnen vor der Flut

Die Erde erwärmt sich nach neuen Erkenntnissen schneller als befürchtet. Wissenschaftler sehen Meere und Küstenregionen in großer Gefahr. Veränderungen sind in den vergangenen Jahrmillionen ohne Beispiel.
Von JĂĽrgen Polzin, Essen, Artikel in der WAZ vom 01.06.2006. Weiterlesen

Stadtplanung/Gesetze

Flächennutzungsplanung und Umweltprüfung

Anregung von Ingo Franke, AkU-Vertreter im Beirat vom 25.1.05: Mit dem Europarechtsanpassungsgesetz Bau wurde das Baugesetzbuch und das Raumordnungsgesetz in wesentlichen Punkten geändert. Ich bitte darum, in einer der nächsten Beiratssitzungen die Änderungen Weiterlesen

Wasserrahmenrichtlinie

In der Sitzung vom 23.08.05 stellte der AkU folgende Anfrage zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL):
Nach der europäischen Wasserrahmenrichtlinie vom 22.12.2000, sollen die Gewässer in der EU (Oberflächengewässer und Grundwasser) bis zum Jahre 2015 einen guten chemischen und ökologischen Zustand erreichen. Bei künstlichen Gewässern (z.B. Kanälen) und erheblich veränderten Gewässern ist ein gutes ökologisches Potential anzustreben. Weiterlesen

Beirat der unteren Landschaftsbehörde

Der Arbeitskreis Umweltschutz ist mit drei Mitgliedern – davon eines seit 1986 – im Beirat der unteren Landschaftsbehörde (ULB) der Stadt Bochum vertreten. In Nordrhein-Westfalen heißen die Naturschutzbehörden Landschaftsbehörden. In dieser Funktion berät der AkU die Stadtverwaltung in wichtigen Fragen des Naturschutzes.
Das Landschaftsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (LG NW) schreibt in § 11 vor, dass bei den unteren Landschaftsbehörden zur unabhängigen Vertretung der Belange von Natur und Landschaft Landschaftsbeiräte als beratende Gremien zu bilden sind.
Der Beirat besteht aus 16 ehrenamtlichen Mitgliedern auf Vorschlag der folgenden Verbände:

  • zwei Vertretern oder Vertreterinnen des Bundes fĂĽr Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND),
  • zwei Vertretern oder Vertreterinnen des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e. V.,
  • drei Vertretern oder Vertreterinnen der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen e. V. (LNU),
  • einem Vertreter oder einer Vertreterin der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. (SDW),
  • zwei Vertretern oder Vertreterinnen des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes e. V.,
  • einem Vertreter oder einer Vertreterin des Waldbauernverbandes,
  • einem gemeinsamen Vertreter oder einer Vertreterin des Landesverbandes Gartenbau Rheinland e. V., des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe e. V. und des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und GemĂĽsebauer e.V.,
  • einem Vertreter oder einer Vertreterin des Landesjagdverbandes und
  • einem Vertreter oder einer Vertreterin des Fischereiverbandes Nordrhein-Westfalen e. V.
  • einem Vertreter oder einer Vertreterin des LandesSportBundes,
  • einem gemeinsamen Vertreter oder einer Vertreterin des Imkerverbandes Rheinland e.V. und des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker e.V.

Der AkU ist Mitglied in der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt e. V. (LNU) und stellt daher in Bochum die Vertreter dieses Verbandes.

Der Rat der Stadt Bochum hat in seiner Sitzung am 17. Dezember 2009 die Mitglieder des Beirates auf Vorschlag der jeweiligen Landesverbände für die Dauer der Wahlzeit des Rates gewählt. Die konstituierende Sitzung des Landschaftsbeirates fand am 23. Februar 2010 statt. Vorsitzende des Landschaftsbeirates ist Frau Heidi Hopkins. Ihr Stellvertreter ist Herr Friedrich Wilhelm Wünnenberg.

Aufgaben und Befugnisse des Landschaftsbeirates

Der Landschaftsbeirat soll bei Schutz, Pflege und Entwicklung der Landschaft mitwirken und dazu:

  • den zuständigen Behörden und Stellen Vorschläge und Anregungen unterbreiten,
  • der Ă–ffentlichkeit die Absichten und Ziele von Landschaftspflege und Naturschutz vermitteln und
  • bei Fehlentwicklungen in der Landschaft entgegenwirken.

Über diese generelle Regelung hinaus stehen dem Landschaftsbeirat einige wichtige Anhörungs-, Beteiligungs- und Vorschlagsrechte zu; dies sind unter anderem:

  • Anhörung vor allen wichtigen Entscheidungen und MaĂźnahmen der Behörde, zum Beispiel Beteiligung bei der Behandlung von Flächennutzungsplanänderungen sowie bei wichtigen Bebauungsplänen.
  • Beteiligung in besonderen, im Landschaftsgesetz genannten Fällen, zum Beispiel Landschaftswacht, Landschaftspläne, Widerspruchsrecht bei Anträgen auf Befreiungen von naturschutz- und landschaftsrechtlichen Geboten und Verboten sowie Ordnungsbehördliche Verordnungen.

Sitzungen des Landschaftsbeirates

Der Landschaftsbeirat führt in der Regel alle zwei Monate eine Sitzung durch. Die Sitzungen sind öffentlich. Die Sitzungstermine können der örtlichen Presse entnommen oder bei der unteren Landschaftsbehörde erfragt werden (Telefon 02 34/ 9 10-34 91) oder auf der Ratsinformationsseite der Stadt Bochum eingesehen werden unter Bochum.de

Kontakte und Informationen

Vorsitzende:
Heidi Hopkins
Telefon: (02 34) 70 41 06
Geschäftsführung:
Stadt Bochum, Umwelt- und Grünflächenamt, Abteilung Naturschutz, Landschafts- und Grünplanung, Untere Landschaftsbehörde Technisches Rathaus,
Hans-Böckler-Str. 19, 44777 Bochum
Roswitha Fendel
Telefon: 0234 / 910-34 91, Telefax: 0234 / 910-14 38
E-Mail: rfendel@bochum.de

Klimaveränderungen

Wer – wenn nicht Sie? Wann – wenn nicht jetzt? Klimaforscher geben der Menschheit noch maximal 15 Jahre Zeit, um die durch Menschen verursachten Klimaveränderungen der Erde auf ein gerade noch erträgliches Maß zu begrenzen. Die Menschen verändern das Klima der Erde in dramatischer Weise mit katastrophalen Folgen. Weiterlesen

Wasserfledermaus (Myotis daubentoni/Daubenton’s bat)

MaĂźe: Kopf-Rumpf-Länge: 45 – 55 mm,Schwanzlänge: 31 – 44,5 mm, Unterarmlänge: 35 – 42 mm, FlĂĽgelspannweite 240 – 275 mm, Gewicht 7 – 17 g. Der Sporn hat eine Länge von ungefähr 1/3 der Schwanzflughaut, bei 3/4 der Länge befindet sich ein Weiterlesen

Teichfledermaus (Myotis dasycneme/Pond Bat)

Teichfledermaus (Myotis dasycneme/Pond Bat)

Maße: Kopf-Rumpf-Länge: 57–67 mm, Schwanzlänge: 46–51 mm, Unterarmlänge: 43–49 mm, Flügelspannweite 200–300 mm, Gewicht 14–20 g. Rote Liste NRW (4. Fassung, 2011): G = Gefährdung unbekannten Ausmaßes.  (Rote Liste , 3. Fassung.1999: I = gefährdete wandernde Art). Teichfledermäuse haben große Füße mit Weiterlesen

Braunes Langohr (Plecotus auritus / Common long-eared bat)

Braunes Langohr

Maße: Kopf-Rumpf-Länge 42–53 mm, Schwanzlänge 37–55 mm, Unterarmlänge 37–42 mm, Flügelspannweite 240–285 mm, Gewicht 4,5–11,5 g, Daumen 6,5–8,5 mm). Der Sporn ist halb so lang wie die Schwanzflughaut. Rote Liste NRW (2011, 4. Fassung): G = Gefährdung unbekannten Ausmaßes. (Rote Liste 1999, 3. Fassung: 3 = gefährdet). Weiterlesen

Der beste Igelschutz

Igel

Der beste Igelschutz ist der Schutz seiner Lebensräume. Igel leben in Offenlandschaften, die reich strukturiert sind. Ein abwechslungsreicher Bewuchs aus Hecken, Gebüsch, Bodendeckern, von Wiesen und Gehölzen bietet Unterschlupf, Nistgelegenheit und vielfältiges Nahrungsangebot. Wald ist kein Lebensraum für Igel. Igel sind Insektenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Laufkäfern und Würmern. Weiterlesen

Lebensweise

Igel

Igel sind Insektenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Laufkäfern und Würmern. Die Einzelgänger schlafen tagsüber in Reisighaufen, unter Holzstapeln oder dichten Büschen und gehen nachts auf Futtersuche. Von Dezember bis April halten sie Winterschlaf. Bis zu zweimal im Jahr können die Weibchen durchschnittlich vier Junge werfen, die gesäugt werden und sich nach sechs bis acht Wochen selbstständig machen und eigene Reviere suchen. Weiterlesen

Reaktionen auf die Resolution

Resolution der Umwelt- und Naturschutzverbände zur geplanten Erschließung des Ruhrtales zeigt Wirkung
Auf die Resolution der Umwelt- und Naturschutzverbände zur geplanten Erschließung des Ruhrtales hat uns eine Antwort des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNLV) erreicht. Weiterlesen

Wasser und EU

Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) fasst Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union (EU-WRRL) zusammen
Die europäische Wasserrahmenrichtlinie hat die Erreichung des guten chemischen und ökologischen Zustands der Gewässer (Oberflächengewässer und Grundwasser) zum Ziel. Dieser Zustand soll für alle natürlichen Gewässer der EU bis zum Jahr 2015 erreicht werden. Weiterlesen

Touristische Visionen

Touristische Visionen werden von der Initiative Das Ruhrtal und der Städteregion Ruhr 2030 geplant und umgesetzt. Mit Fördergeldern aus dem EU-Programm Artery – Flusslandschaften der Zukunft als Lebensader der Region, und mit erheblichen Landesmitteln werden die touristischen Visionen geplant und realisiert.
Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) ĂĽber die Touristische Visionen der Initiative Das Ruhrtal: Weiterlesen

Vogelwelt

Störungen der Vogelwelt an der Ruhr durch Fußgänger, Radfahrer und Hunde

  • Schon jetzt konzentrieren sich die Wasser- und Ufervögel auf die Seite der Ruhr, die nicht unmittelbar durch Wege zugänglich ist.
  • Bruten in der Nähe der Rad- und FuĂźwege treten fast nicht auf, auĂźer bei extrem unempfindlichen Arten. Weiterlesen

Besenderung von Wasserfledermäusen

An einer Stelle in Bochum konnten mehrfach Muttertiere von Wasserfledermäusen nachgewiesen werden. Um deren Wochenstube, also das Quartier, in dem die Jungen aufgezogen werden, auffinden zu können, wurden mehrfach Tiere mit Sendern versehen.

Beringung von Abendseglern

Um das jahreszeitliche Wanderverhalten von Abendseglern weiter zu erforschen und Informationen über die Verweildauer der Abendsegler an einem gut genutzten Bochumer Kastenstandort zu erhalten, sollen einmal wöchentlich Abendsegler mit Alu-Armklammern markiert werden. Die Daten fließen in ein bundesweites Erfassungsprogramm am Museum Alexander König in Bonn ein. Weitere Informationen und Bilder sind hier zu finden.

Suche nach Fledermausjagdbiotopen

Wir suchen zur Zeit das Bochumer Stadtgebiet systematisch nach Fledermausjagdbiotopen ab. Hierzu gehen die KartiererInnen nach eigener Zeiteinteilung in der Abenddämmerung oder auch in der Morgendämmerung vereinbarte Wege mit einem Fledermausdetektor ab und notieren ihre Beobachtungen.
Keine Sorge, der Detektor und die Dokumentation der Beobachtungen werden erklärt.

Naturschutz im Ruhrtal

Umweltbus Lumbricus am 29.05.05 in Kemnade
Natur auf ungewöhnliche Weise beobachten. Winzige Wassertiere am Bildschirmmikroskop bestaunen. Das Wasser der Ruhr, Trinkwasserreservoir für Millionen von Menschen, chemisch untersuchen. Der Lumbricus, das rollende Umweltlabor der Naturschutz- und Umweltakademie NRW, kommt am Sonntag, dem 29.05.05 auf Einladung Bochumer Naturschutzverbände an den Kemnader Stausee. Er steht von 11 bis 18 Uhr am Hafen Heveney. Weiterlesen

Schwarzkehlchen

Tiere und Pflanzen finden neue Lebensräume auf Brachflächen im Ruhrgebiet – Schwarzkehlchen ist zurück
Aus der WAZ-Wochenendbeilage vom 30.04.2005 von Verena Liebers.
Das Ruhrgebiet wandelt sich von der Industrie- zur Tourismusregion. Nicht nur die Kultur-, auch die Tier- und Pflanzenwelt wird immer vielfältiger: Unterdessen brüten sogar wieder Schwarzkehlchen an der Ruhr. Weiterlesen

Resolution der Initiative Das Ruhrtal

Im Ruhrtal zwischen Bochum und Hagen ist damit begonnen worden touristische Visionen zu realisieren. Hierzu gehört die weitere Schiffbarmachung der Ruhr für die Weiße Flotte, der Bau von 13 Anlegestationen für Kanuten und Ruderer, der Ausbau des Eisenbahnmuseums in Bochum-Dahlhausen mit einer Verlängerung der Fahrstrecke für die Museumsbahn – verbunden mit häufigeren Fahrten – sowie der Ausbau des Radwegenetzes. Weiterhin schweben den Planern Dinge wie Städte an den Fluss (z. B. Wohnungsbau auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs in Bochum-Dahlhausen mit angrenzendem Park in der Ruhraue) und Burg über der Ruhr (gemeint ist die Ruhruniversität Bochum) vor. Weiterlesen

Bachbett

AkU-Bachbettaktion

Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) schafft Lebensräume in Bochumer Bachbett
An zwei Samstagen Anfang Januar haben mehrere Menschen Äste und Steine aus der Umgebung in ein Bachbett im Süden Bochums eingebaut. So sollen unterschiedliche Strömungsgeschwindigkeiten und damit vielfältige Lebensräume im Bach geschaffen werden. Weiterlesen

Rauhautfledermaus / Rauhhautfledermaus (Pipistrellus nathusii/Nathusius‘ Pipistrelle)

Rauhhautfledermaus

Maße: Maße: Kopf-Rumpf-Länge 46–55 mm, Schwanzlänge 32–40 mm, Unterarmlänge 32-37 mm, Flügelspannweite 230–250 mm, Gewicht 6–15,5 g, 5. Finger 43-48 mm. Rote Liste NRW  (2011, 4. Fassung): ziehend * = ungefährdet, reproduzierend R = durch extreme Seltenheit gefährdet. (Rote Liste 1999, 3. Fassung: I = gefährdete wandernde Art).

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Kleiner Abendsegler (Nyctalus leisleri/Leisler’s Bat)

Kleiner Abendsegler (Nyctalus leisleri/Leisler's Bat)

Maße: Kopf-Rumpf-Länge: 48–68 mm, Schwanzlänge: 35–45mm, Unterarmlänge: 38–47 mm, Flügelspannweite 260–320 mm, Gewicht 13–18 g. Rote Liste NRW (2011, 4. Fassung): V (Vorwarnliste). (Rote Liste 1999, 3. Fassung: 2 = stark gefährdet). Die Art wurde nach 1999 häufiger nachgewiesen. Weiterlesen

Fledermaus-Beobachtungen

Flugbeobachtungen

Fledermäuse verwenden ihr Gehör zum Sehen, d.h. sie senden kurze Ultraschall-Schreie. Ein Schrei dauert kurz, keine 10 Millisekunden. Der Ton ist mit 18–80 kHz für ein menschliches Gehör unhörbar hoch.  Die Echos der Schreie geben ihnen Informationen über die Umgebung und ihre Nahrungsinsekten. Diese Rufe lassen sich nutzen, um Fledermäuse zu finden. Weiterlesen

Errichtung von Winterquartieren

Die Neuanlage eines Winterquartieres oder der Ausbau unterirdischer Anlagen ist ebenfalls Gegenstand unserer Arbeit. 1995 wurde im Rahmen eines Straßenbaues in einem wiederhergestellten Bachtal ein kleiner unterirdischer Stollen für Fledermäuse errichtet. Weiterlesen

Besenderung

Aktion zur Besenderung von Fledermäusen

Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) weist mit kleinen Sendern die Wochenstube von Fledermäusen  nach.
An einer Stelle in Bochum konnten mehrfach Muttertiere von Wasserfledermäusen nachgewiesen werden. Dort haben wir im Jahr 2002 säugende Weibchen gefangen und eines davon mit einem Sender beklebt. Dieses Verfahren heißt Telemetrie. Weiterlesen

Artenschutz – Wozu?

Warum brauchen wir Artenschutz?
Was interessiert mich die Rotbauchunke, der Schweinswal oder die Feuerlilie? Nutzt es der Welt überhaupt, wenn einzelne Tierarten gerettet werden? Haben wir nicht dringendere Probleme als das Aussterben der Meeresschildkröten?
Auf diese Frage soll dieses verkĂĽrzte Essay des Greenpeace-Mitarbeiters Gerhard Wallmeyer eine Antwort geben. Weiterlesen

Naturschutz – Wozu?

Natur darf sein (Recht)

Eigenrecht
Die Natur und damit alle Arten haben an sich ein Recht auf Existenz.
Verantwortung
Durch seine umfangreichen Möglichkeiten hat der Mensch die pflichtvolle Verantwortung der Natur gegenüber, die Natur kann sich nicht selbst schützen. Weiterlesen

KompensationsmaĂźnahmen/Ersatzgelder

Anfrage von Ingo Franke, AkU-Vertreter im Beirat vom 5.1.04: „Ich bitte um einen Bericht bzgl. der Einnahmen und Verwendung von Ersatzgeldern beginnend mit dem Endzeitpunkt der letzten Berichterstattung.“ Hinweis: Ersatzgelder sind zu zahlen, wenn bei einem Eingriff in Natur und Landschaft, beispielsweise durch eine BaumaĂźnahme, die damit verbundene Zerstörung nicht durch die Verbesserung der Natur im direkten Umfeld der MaĂźnahme erreicht werden kann. Weiterlesen

Indikatoren und Agenda-Leitlinien

„Der Beirat empfiehlt der Unteren Landschaftsbehörde und dem Umweltamt sich an der Diskussion von Indikatoren zur Umsetzung der vom Rat am 28.06.2001 beschlossenen Agenda-Leitlinien aus dem Natur- und Umweltbereich zu beteiligen und die Diskussion mit weiteren von diesen Leitlinien betroffenen Ă„mtern, insbesondere dem Planungsamt, zu koordinieren. Weiterlesen