1. Agenda-Entwicklung ‒ international

Die erste internationale Umweltkonferenz

Am 5. Juni 1972 begann in Stockholm die erste internationale Umweltkonferenz, welche von den UN unter dem Titel Mensch und Umwelt einberufen worden war. Mit der Stockholmer Deklaration wurden im Prinzip die Umweltgrundrechte der Menschen und der Entwicklungsländer in 7 Erklärungen und 26 Kapiteln allgemeiner Überzeugungen beschrieben. Diese Deklaration lässt bereits deutlich die Zusammenhänge zwischen den später als Agenda-Säulen bezeichneten Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales (Entwicklung der Dritten Welt) erkennen. Weiterlesen

2. Beginn des Bochumer Agendaprozess

In Bochum hat der Agenda-Prozess 1998/1999 endlich begonnen. Der Rat der Stadt hatte mit Beschluss vom 30.10.1997 die Verwaltung beauftragt ein Konzept zur Durchführung dieses Anhörungs-Prozesses zu entwickeln. Der AkU hat sich für die Erstellung einer Bochumer Agenda 21 mit der dazu gehörigen umfangreichen Anhörung der Bochumer Bürgerinnen und Bürger durch Politik und Stadtverwaltung engagiert. Weiterlesen

3. AkU-Aktivitäten im Agenda-Prozess

Der AkU bringt sein Wissen und seine Überzeugungen in die Arbeit des Agenda-Beirates ein. Er ist am Prozess zur Festlegung von Indikatoren aus dem Umweltbereich maßgeblich beteiligt und hat hierzu den Arbeitskreis „Naturschutz-Indikatoren“ eingerichtet. Im Herbst 2007 wird er auch einen Arbeitskreis „Klimaschutzindikatoren“ ins Leben rufen. Weiterlesen

5. Indikatoren

Um beurteilen zu können, ob die politischen Beschlüsse des Bochumer Stadtrates und seiner Ausschüsse sowie das Verwaltungshandeln im Einklang mit den vom Rat am 28.06.2001 beschlossenen Agendaleitlinien stehen, müssen Messgrößen festgelegt werden. Diese Messgrößen werden im folgenden Indikatoren genannt. Weiterlesen

6. AkU-Arbeitsgruppen zu Agenda-Indikatoren

Die Idee zur Entwicklung von Agendaindikatoren geht zurück auf die internationale Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro, auf der 1992 fast alle Staaten dieser Welt ein umfangreiches Programm vereinbart haben. Ziel der Vereinbarungen ist es, politische Beschlüsse so zu fassen, dass die Welt sich in eine zukunftsfähige Richtung entwickelt. Weiterlesen

Antwort des AkU auf die Stellungnahme der Stadt zum EEA

Der AkU fragt „Hat die Stadt sich den European Energy Award mit falschen Angaben erschlichen?“

Antwort des AkU auf die Stellungnahme der Stadt

Auf das Bochumer Wunder geht die Stadtverwaltung in ihrer Stellungnahme erst gar nicht ein: Wie konnten bei einem Bestand von ca. 1000 Gebäuden innerhalb von vier Jahren 25 % Heizenergie eingespart werden. Hierfür wurden zu wenig Gebäude saniert. Diese Angaben hält nicht nur der AkU für äußerst unglaubwürdig, sondern auch mehrere Energieberater. Weiterlesen

Bochum kulinarisch

Fleisch – insbesondere Rindfleisch – ist mit der Emission von einer großen Menge Treibhausgasen verbunden. Bei der Erzeugung von einem kg Rindfleich werden ca. 13 kg Treibhausgase (CO2e) freigesetzt. Bei frischem Gemüse sind dies nur ca. 0,15 kg. (Umfangreiche Zahlen finden Sie hier.) Trotzdem wird – leider nicht nur in Bochum – auf Gourmetmeilen für den Fleischverzehr geworben. Unsere Meinung hierzu:

Bochum kulinarisch

Bochum schwelgte wieder im Fleischverzehr – wohlwissend das dies eine wesentliche Ursache für den „Klimawandel“ und die kürzliche Hitzewelle und Dürrekatastrophe ist. Wenn die Bürger*innen dieser Stadt sich verantwortlich für die Zukunft der Menschen  – insbesondere für die der Kinder – verhielten, müsste es nächstes Jahr heißen: „Bochum vegetarisch“.