Neues vom Staudenbeet und der Blumenwiese

Am 17.10.2020 haben wir die FlĂ€che fĂŒr die Blumenwiese nochmals gelockert und glatt geharkt. Auf drei Teilen wurde die Mischungen 1, 8 und 11 von Rieger-Hofman eingesĂ€t. Um die Samen gleichmĂ€ĂŸig verteilen zu können wurden Sie mit Maisschrot gestreckt. Das Weiterlesen

Klimaschutz – Alle mĂŒssen endlich handeln

Je mehr ĂŒber die menschengemachten KlimaverĂ€nderungen geforscht wird um so klarer wird dass wir endlich schnell und konsequent handeln mĂŒssen. Lesen Sie hierzu das Interview mit Hans-Otto Pörtner. Er ist Ökologe am Alfred-Wegener-Institut. Im sechsten Berichtszyklus des Weltklimarats IPCC leitet er die Arbeitsgruppe „Folgen, Anpassung und Verwundbarkeit“.

Die AkU-Blumen- und Staudenbeete im Laufe der Zeit

2017 haben wir in einer RasenflĂ€che 2 qm umgegraben und Schmetterlingsblumen vom BUND und Nachtfaltermischung vom NABU-Naturshop eingesĂ€t. Es blĂŒhten hauptsĂ€chlich Margeriten und Moschusmalven sowie Reseda. Mageriten und Malven

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CO2-Reduktionsnotwendigkeit



FĂŒr einen gerechten Beitrag, den globalen Temperaturanstieg mit einer Sicherheit von 50% auf 1,5°C zu begrenzen, bleibt Deutschland ab 2020 nur noch ein Restbudget von 4,2 Mrd. t CO2. Das Budget fĂŒr 1,75°C globale Erhitzung betrĂ€gt 6,7 Mrd. t CO2 (67% Sicherheit). [1] Zu diesem Schluss kommt der SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umwelt der Bundesregierung auf der Basis der globalen Restbudgets fĂŒr verschiedene Szenarien des IPCC und Deutschlands Anteil an der Weltbevölkerung. Die Budgets wĂŒrden noch deutlich geringer ausfallen, wĂŒrde man Deutschlands hohe historische Emissionen berĂŒcksichtigen.

Bei einem jĂ€hrlichen CO2-Ausstoß von 866 Mio. t CO2 (Stand 2018) [2] wird Deutschland schon 2024 das Budget fĂŒr 1,5°C sprengen – und 2028 das Budget fĂŒr 1,75°C. Um ĂŒberhaupt noch eine Chance zu haben, das Pariser Klimaschutzabkommen nicht völlig zu verfehlen, muss Deutschland seine Emissionen in den nĂ€chsten Jahren drastisch reduzieren!

Die Verstromung von Stein- und Braunkohle verursacht mit 70% der Emissionen aus der deutschen Stromerzeugung bzw. 30% der deutschen Gesamtemissionen einen unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohen Anteil an Treibhausgasen. [3] Das bedeutet aber, dass es mit einem zu langsamen Kohleausstieg bis 2038 faktisch gar nicht mehr möglich sein wird, Deutschlands CO2-Budget einzuhalten! Die Verabschiedung des Kohleausstiegsgesetzes durch die #GroßeKohleKoalition kommt somit einer verbindlichen Absage an das Pariser Klimaschutzabkommen gleich!

Quellen:
[1] SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umwelt: Umweltgutachten 2020 (S. 4)
[2] Umweltbundesamt: Treibhausgas-Emissionen in Deutschland
[3] Umweltbundesamt: Daten und Fakten zu Braun- und Steinkohlen (S. 32)

Quelle: Fridays for Future Berlin


					

Bilder der AkU-Wildblumenbeete

Wir haben 2018 ein Wildblumenbeet mit der Samenmischung „Bunter Saum“ von Rieger Hofmann eingesĂ€t. Sie enthĂ€lt zweijĂ€hrige Nachtkerzen (Oenothera biennis), die oft als invasiv beschrieben werden, aber in der Floraweb-Liste der invasiven Pflanzenarten nicht enthalten sind.

Die Kornraden haben sich auf die benachbarte FlÀche ausgesÀt.

In diesem Jahr (2019) haben wir Wildblumen der Mischung „Bochum blĂŒht und summt“ ausgesĂ€t.

Bilder von der fff-Demo am 29.03.19

Am 29.03.19 startete die Demo am Planetarium und fĂŒhrte ĂŒber die Hildegardis Schule und das Goethe-Gymnasium zur Heinrich-Böll-Gesamtschule. An den Schulen stießen

weitere SchĂŒler zur Demo. Am Goethegymnasium ein Politikurs und an der Heinrich-Böll-Schule wurden wir sogar mit einem musikalischen StĂ€ndchen empfangen.

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CO2-Emissionen durch Lebensmittel

Lebensmittel sind mit sehr unterschiedlich hohen Treibhausgasemissionen verbunden. Sie haben also einen unterschiedlichen CO2-Rucksack.

Lebensmittel CO2 in g pro kg Lebensmittel
Rindfleisch 13300
KĂ€se   8500
Pommes (tiefgekĂŒhlt)   5700
Schweinefleisch   3250
GeflĂŒgel   3500
Schweinefleisch   3250
Tomaten (außerhalb der Saison)   3150
Tomaten (wĂ€hrend der Saison)     350
Eier   1950
Quark   1950
Pizza (tiefgekĂŒhlt)   1250
Joghurt   1250
Marmelade   1200
Milch     950
Brot     750
Obst (frisch)     450
GemĂŒse (frisch)     150

Biolebensmittel haben einen ca. 5 bis max. 25 % geringeren CO2-Rucksack als konventionell erzeugte Lebensmittel. Durch die Reduktion des Fleischverzehrs lassen sich mehr Treibhausgase einsparen als durch den Umstieg auf Biolebensmittel unter Verwendung von Biofleisch.

Der ErdĂŒberlastungstag ist dieses Jahr bereits am 01. August

Wir verschwenden immer mehr Ressourcen. Der ErdĂŒberlastungstag ist dieses Jahr bereits am 01. August. Wir verbrauchen fast zwei Erden. In Deutschland sind es sogar fast 3,5 Erden. Der ErdĂŒberlastungstag fĂŒr Deutschland war bereits am 01. Mai 2018. Weitere Infos finden Sie hier. Wir Alle mĂŒssen unverzĂŒglich unser Verhalten Ă€ndern. Viele Anregungen dazu finden Sie hier (= Utopia.de – einfach nachhaltiger Leben).

Klimakatastrophe und Klimaschutz

WĂŒrden alle Menschen so viel CO2equ (Treibhausgase, THG) wie wir Deutschen emittieren, so wĂ€re die 1,5°-Grenze bereits 2013 ĂŒberschritten worden. Die 2°-Grenze Weiterlesen

Fledermausarten in Bochum, in NRW und in Deutschland

In Bochum kommen leider nur wenige Fledermausarten vor und diese auch nur in geringer Anzahl. Die hĂ€ufigsten Arten sind der „Große Abendsegler„, die „Rauhautfledermaus„, die „Wasserfledermaus“ und die „Zwergfledermaus„. Wesentlich Weiterlesen

Unterscheidung von MĂŒcken-, Rauhaut- oder Zwergfledermaus an Hand der FlĂŒgelbĂ€nderung

Bild

Nach Dietz und von Helversen ((S. 20 (55)) lassen sich die drei Arten an Hand der BĂ€nderung in den FlĂŒgeln unterscheiden. Diese lĂ€sst sich von der FlĂŒgelunterseite erkennen. Die Unterkannte des FĂ€chers 1 (s. Beschriftung in der Slideshow) zieht sich vom Ellbogengelenk zum 1 Gelenk des 5. Fingers. Wir haben aber bei RauhautfledermĂ€usen schon an einem FlĂŒgel eindeutigt das Z-Muster beobachtet wĂ€hrenddessen der andere FlĂŒgel ein anderes Muster aufwies. Durch Klicken auf die Bilder in der Slideshow können diese vergrĂ¶ĂŸert werden.

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g IMG_5984 a FĂ€cher 1a

g IMG_5984 a FĂ€cher2g IMG_5984 a Z-Muster neu

 

 

 

 

 

 

Tschernobyl, Doel, Tihange und das Schweigen Bochumer Politiker

Heute vor 30 Jahren explodierte der Block 4 des Atomreaktors in Tschernobyl. Eine FlĂ€che der GrĂ¶ĂŸe des Saarlandes wurde zur Sperrzone erklĂ€rt. Hier können fĂŒr ca. 1 Millionen Jahre keine Menschen mehr wohnen.

In Belgien werden ĂŒberalterte Atomkraftwerke (Doel und Tihange) betrieben. Die von Weiterlesen

06.02./13.02./20.02. und/oder 27.02.16 Kopfweidenschnitt

Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum (AkU) wird an einem Samstag Vormittag im Februar Kopfweiden im Lottental schneiden. Wer beim Schnitt mit der Hand- oder elektrischen SĂ€ge und beim Zusammentragen und Aufschichten der Äste helfen möchte, wird gebeten sich unter Tel.: 0234/66444 zu melden. Wir rufen zurĂŒck. Wir freuen uns besonders ĂŒber Personen, die ĂŒber einen MotorsĂ€genschein verfĂŒgen.

Kopfweiden mĂŒssen alle paar Jahre geschnitten werden, da sonst der Stamm aus Weichholz unter der Last der Äste bricht. Sie sind fĂŒr viele höhlenbewohnende Tiere, z. B. fĂŒr Eulen und FledermĂ€use, fĂŒr viele Insekten und Pilze von großer Wichtigkeit. Dieser scheinbare Baumfrevel dient also dem Schutz unserer Natur. Weitere Infos

Bitte weiter fĂŒr die Igel voten

Die Volksbank Bochum/ Witten hat den Abstimmungszeitraum fĂŒr das aktuelle Projektvoting ĂŒberraschend bis zum 31.01.2016. Verletzte, kranke und im SpĂ€therbst untergewichtige Igel benötigen also weiterhin Ihre Stimme.

Hier können Sie fĂŒr unser Igel-Projekt stimmen.

Lesen Sie auch unsere „Igel-Statistik“ 2015.

WofĂŒr wir das beantragte Geld verwenden können Sie im Folgenden lesen. Weiterlesen