Die AkU-Blumen- und Staudenbeete im Laufe der Zeit

2017 haben wir in einer RasenflĂ€che 2 qm umgegraben und Schmetterlingsblumen vom BUND und Nachtfaltermischung vom NABU-Naturshop eingesĂ€t. Es blĂŒhten hauptsĂ€chlich Margeriten und Moschusmalven sowie Reseda. Mageriten und Malven

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CO2-Reduktionsnotwendigkeit



FĂŒr einen gerechten Beitrag, den globalen Temperaturanstieg mit einer Sicherheit von 50% auf 1,5°C zu begrenzen, bleibt Deutschland ab 2020 nur noch ein Restbudget von 4,2 Mrd. t CO2. Das Budget fĂŒr 1,75°C globale Erhitzung betrĂ€gt 6,7 Mrd. t CO2 (67% Sicherheit). [1] Zu diesem Schluss kommt der SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umwelt der Bundesregierung auf der Basis der globalen Restbudgets fĂŒr verschiedene Szenarien des IPCC und Deutschlands Anteil an der Weltbevölkerung. Die Budgets wĂŒrden noch deutlich geringer ausfallen, wĂŒrde man Deutschlands hohe historische Emissionen berĂŒcksichtigen.

Bei einem jĂ€hrlichen CO2-Ausstoß von 866 Mio. t CO2 (Stand 2018) [2] wird Deutschland schon 2024 das Budget fĂŒr 1,5°C sprengen – und 2028 das Budget fĂŒr 1,75°C. Um ĂŒberhaupt noch eine Chance zu haben, das Pariser Klimaschutzabkommen nicht völlig zu verfehlen, muss Deutschland seine Emissionen in den nĂ€chsten Jahren drastisch reduzieren!

Die Verstromung von Stein- und Braunkohle verursacht mit 70% der Emissionen aus der deutschen Stromerzeugung bzw. 30% der deutschen Gesamtemissionen einen unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohen Anteil an Treibhausgasen. [3] Das bedeutet aber, dass es mit einem zu langsamen Kohleausstieg bis 2038 faktisch gar nicht mehr möglich sein wird, Deutschlands CO2-Budget einzuhalten! Die Verabschiedung des Kohleausstiegsgesetzes durch die #GroßeKohleKoalition kommt somit einer verbindlichen Absage an das Pariser Klimaschutzabkommen gleich!

Quellen:
[1] SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umwelt: Umweltgutachten 2020 (S. 4)
[2] Umweltbundesamt: Treibhausgas-Emissionen in Deutschland
[3] Umweltbundesamt: Daten und Fakten zu Braun- und Steinkohlen (S. 32)

Quelle: Fridays for Future Berlin


					

Bilder der AkU-Wildblumenbeete

Wir haben 2018 ein Wildblumenbeet mit der Samenmischung „Bunter Saum“ von Rieger Hofmann eingesĂ€t. Sie enthĂ€lt zweijĂ€hrige Nachtkerzen (Oenothera biennis), die oft als invasiv beschrieben werden, aber in der Floraweb-Liste der invasiven Pflanzenarten nicht enthalten sind.

Die Kornraden haben sich auf die benachbarte FlÀche ausgesÀt.

In diesem Jahr (2019) haben wir Wildblumen der Mischung „Bochum blĂŒht und summt“ ausgesĂ€t.