Naturschutz oder Ordnungssinn?

Im Herbst – spätestens im FrĂĽhjahr – stellt sich die Frage ob die abgestorbenen BlĂĽtenstiele der Stauden auf unserem Staudenbeet im Wiesental abgeschnitten werden sollen oder zum Schutz der Insekten stehen bleiben sollen.

Warum ein bisschen „Unordnung“ im Staudenbeet zugelassen werden sollte.

Gerade vor dem Winter denken sich viele ordnungsliebende Gärtner*innen, dass alles was noch im Staudenbeet steht und verblĂĽht ist, kurzgeschnitten und aufgeräumt werden mĂĽsste. Dabei sind es gerade die welken Pflanzenteile, die vielen Tieren im Winter nĂĽtzlich sind: Vögel nutzen die verbliebenen Samen als Futterquelle; Insekten in allen Lebensstadien ĂĽberwintern darin: Erst wenn es im FrĂĽhjahr auch nachts 14 Tage lang durchgehend ĂĽber 7°C warm ist sind alle Insekten geschlĂĽpft. Nicht zuletzt bieten die alten Pflanzenstände auch einen Frostschutz fĂĽr die neuen Triebe im FrĂĽhling.

Viel besser ist es also verblĂĽhte Stauden erst im späten FrĂĽhjahr – oder besser gar nicht – zu schneiden. Dies geschieht in der Natur ja auch nicht. Unsere Beete dienen nämlich vor Allem dem Schutz von Insekten. Schön aussehen mĂĽssen sie erst in zweiter Linie. AuĂźerdem kann man sich im Winter dann auch ĂĽber gefiederten Besuch abseits des Futterhäuschens freuen!
 

Das Stauden- und Blumenbeet im Wiesental im Sommer

Im diesjährigen Sommer hat es genug geregnet, sodass wir die Pflanzen nicht gieĂźen mussten. Leider wuchs das „Unkraut“ bzw. die „Beikräuter“ ziemlich stark. Dies bedeutete einen erheblichen Zeitaufwand fĂĽr deren Beseitigung. Damit der Rasen nicht ins Beet hinein wächst musste er abgestochen werden.  

Bilder vom Staudenbeet:

Bilder von den drei Blumenbeeten:

BlĂĽtenpracht in unseren Beeten im Wiesental

Es blĂĽht immer toller. Die Wärme lässt die Pflanzen förmlich explodieren. Eine Bitte: Bitte keine Blumensamen in unsere Beete streuen. Wer uns unterstĂĽtzen möchte möge uns eine E-Mail schicken. Vielen Dank 

 

Es blüht richtig schön in unseren Beeten im Wiesental

Auch wenn das kalte Frühjahr zu Wachstumsverzögerungen führte blühen unser Staudenbeet und unsere Blumenbeete jetzt üppig. Die Insekten wird es freuen. Schmetterlings- und Wildbienensaum sowie die Wildblumenwiese sind in der Wuchshöhe allerdings stark zurückgeblieben.

Das Staudenbeet im Wiesental musste eingezäunt werden

Im Wiesental gibt es leider Kaninchen, welche unsere Stauden gerne abfressen. Wir mussten daher schweren Herzens einen Zaun um das Beet bauen, wodurch die Optik beeinträchtigt wird.

Nach dem Zaunbau wurden Stauden nachgepflanzt als Ersatz für die zerstörten Stauden.

Blaue Katzenminze Nepeta fasassenii „Dropmore“
Wiesen Salbei Salvia pratensis
Schafgarbe Achillea flipendulina „Hella Glashoff“
Blüten-Dost Origanum laevigatum „Purple Charm“
Wiesen-Margerite Leucanthemum vulgare „Maikönigin“
Blaugrüne Rutenhirse Panicum virgatum „Külsenmoor“
Sommer-Aster Aster am. „Grunder“
Tauben-Skabiose Scabiose columbaria „Butterfly Blue“

Einige Pflanzen blĂĽhen aber schon und bereiten Passanten und Anwohnern sicherlich Freude.

1. FrĂĽhjahrsaktion im Stauden- /blumenbeet des AkU/der GdS

Der strenge Frost ist vorbei. In unserem Staudenbeet im Wiesental blĂĽhen die ersten Krokusse. Wir haben am Wochenende „Unkräuter“ beseitigt und den Boden zwischen den Stauden gelockert damit die Bodenlebewesen Luft bekommen und die Pflanzen besser wachsen. Leider haben die Kaninchen so manche Staude abgefressen bzw. ausgebuddelt. Hat jemand einen guten Tipp fĂĽr die Lösung dieses Problems?

 

Neues vom Staudenbeet und der Blumenwiese

Am 17.10.2020 haben wir die Fläche für die Blumenwiese im Wiesental nochmals gelockert und glatt geharkt. Auf drei Teilen wurde die Mischungen 1, 8 und 11 von Rieger-Hofman eingesät. Um die Samen gleichmäßig verteilen zu können wurden Sie mit Maisschrot gestreckt. Das Weiterlesen

Die AkU-Blumen- und Staudenbeete im Laufe der Zeit

2017 haben wir in einer Rasenfläche 2 qm umgegraben und Schmetterlingsblumen vom BUND und Nachtfaltermischung vom NABU-Naturshop eingesät. Es blühten hauptsächlich Margeriten und Moschusmalven sowie Reseda. Mageriten und Malven

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