Ein Anstoß 


Hervorgehoben

Einen Denk- und Motivationsanstoß möchten wir Ihnen an dieser Stelle geben. Wenn viele Menschen viele kleine Schritte tun, können sie etwas Großes bewirken.
Machen Sie diese Schritte mit uns gemeinsam.
Besser gut leben, statt viel zu besitzen.
Kosten und Energie sparen.

Sie erreichen uns im echten Leben im Umweltzentrum Bochum, Alsenstraße 27 in 44789 Bochum.  Per Telefon unter (02 34) 6 64 44 und per E-Mail: info@aku-bochum.de

Klimaschutz: Nicht handeln der Bochumer Politik ist unverantwortlich

Der Klimawandel nimmt immer dramatischere Formen an. Die Bochumer Politik nimmt den Klimanotstand nicht ernst. In den 14 Monaten seit er ausgerufen wurde ist nichts von Bedeutung geschehen obwohl kurzfristiges, drastisches Handeln notwendig ist.

Die AkU-Blumen- und Staudenbeete im Laufe der Zeit

2017 haben wir in einer RasenflĂ€che 2 qm umgegraben und Schmetterlingsblumen vom BUND und Nachtfaltermischung vom NABU-Naturshop eingesĂ€t. Es blĂŒhten hauptsĂ€chlich Margeriten und Moschusmalven sowie Reseda. Mageriten und Malven

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15.07.2020, 18 Uhr, 9 Bochumer KlimaschutzbĂŒndnis-Treffen

Die Tagesordnung wird kurz vorher hier veröffentlicht. Die Treffen finden ab jetzt jeden 3. Mittwoch im Monat als Telefonkonferenz statt (solange es KontaktbeschrÀnkungen wg. Corona gibt). Wer an der Telko teilnehmen möchte möge sich per Mail melden.
Das Bochumer KlimaschutzbĂŒndnis traf sich auf Initiative des Ak Umweltschutz Bochum erstmals am 04.09.2019.

CO2-Reduktionsnotwendigkeit



FĂŒr einen gerechten Beitrag, den globalen Temperaturanstieg mit einer Sicherheit von 50% auf 1,5°C zu begrenzen, bleibt Deutschland ab 2020 nur noch ein Restbudget von 4,2 Mrd. t CO2. Das Budget fĂŒr 1,75°C globale Erhitzung betrĂ€gt 6,7 Mrd. t CO2 (67% Sicherheit). [1] Zu diesem Schluss kommt der SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umwelt der Bundesregierung auf der Basis der globalen Restbudgets fĂŒr verschiedene Szenarien des IPCC und Deutschlands Anteil an der Weltbevölkerung. Die Budgets wĂŒrden noch deutlich geringer ausfallen, wĂŒrde man Deutschlands hohe historische Emissionen berĂŒcksichtigen.

Bei einem jĂ€hrlichen CO2-Ausstoß von 866 Mio. t CO2 (Stand 2018) [2] wird Deutschland schon 2024 das Budget fĂŒr 1,5°C sprengen – und 2028 das Budget fĂŒr 1,75°C. Um ĂŒberhaupt noch eine Chance zu haben, das Pariser Klimaschutzabkommen nicht völlig zu verfehlen, muss Deutschland seine Emissionen in den nĂ€chsten Jahren drastisch reduzieren!

Die Verstromung von Stein- und Braunkohle verursacht mit 70% der Emissionen aus der deutschen Stromerzeugung bzw. 30% der deutschen Gesamtemissionen einen unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohen Anteil an Treibhausgasen. [3] Das bedeutet aber, dass es mit einem zu langsamen Kohleausstieg bis 2038 faktisch gar nicht mehr möglich sein wird, Deutschlands CO2-Budget einzuhalten! Die Verabschiedung des Kohleausstiegsgesetzes durch die #GroßeKohleKoalition kommt somit einer verbindlichen Absage an das Pariser Klimaschutzabkommen gleich!

Quellen:
[1] SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umwelt: Umweltgutachten 2020 (S. 4)
[2] Umweltbundesamt: Treibhausgas-Emissionen in Deutschland
[3] Umweltbundesamt: Daten und Fakten zu Braun- und Steinkohlen (S. 32)

Quelle: Fridays for Future Berlin


					

Pfleger*innen fĂŒr FledermĂ€use gesucht

Es wieder die Zeit, wo junge Wildtiere vermehrt auf Wegen oder Straßen entdeckt werden, die eigentlich noch von den Elterntieren versorgt werden sollten. Dies gilt auch fĂŒr Fledermausbabys die aus ihren Quartieren – Wochenstuben genannt – fallen. Der AkU setzt sich seit Jahren besonders fĂŒr den Schutz der heimischen FledermĂ€use ein. Leider sind unsere KapazitĂ€ten nahezu ausgelastet, um gefundene JungfledermĂ€use sachgemĂ€ĂŸ großzuziehen und wieder auszuwildern.

 

Zweifarbfledermausbaby

Deswegen suchen wir Sie!

  • Sie besitzen bestenfalls Erfahrung in der Aufzucht von Wildtieren

  • Sie sind sich der Verantwortung bewusst die es braucht ein junges Wildtier aufzuziehen und sind bereit einiges an Zeit zum Arterhalt der heimischen Fauna zu investieren

  • Sie fĂŒhlen sich im Stande nach sorgsamer Einweisung die spezielle Aufzucht zu ĂŒbernehmen

  • Sie verfĂŒgen ĂŒber ein biologisches GrundverstĂ€ndnis

    Wenn Sie diese Aufgabe ĂŒbernehmen wollen, melden Sie sich bitte unter info@aku-bochum.de oder TelNr. 0234/66444

Ein Jahr Klimanotstand

Am 06.06.2019 hat der Rat der Stadt Bochum die Resolution zum Klimanotstand verabschiedet ((Enthaltungen: 6 (FDP&StG/UWG:FB), dagegen: 4 (AfD/NPD), dafĂŒr: 45 (SPD/GrĂŒne/LINKE/parteilos/OB)). Die Ausrufung des Klimanotstandes war als BĂŒrgeranregung nach § 24 der Gemeindeordnung NRW vom AkU-Mitglied Jens Lenser angeregt worden und spĂ€ter auch von Extention Rebellion. Leider ist im ersten Klimanotstandsjahr nichts Wesentliches in Politik und Verwaltung zum Klimaschutz geschehen. Wir haben deshalb im Rahmen unserer Mitgliedschaft im Bochumer KlimaschutzbĂŒndnis am 05.06.2020 (= internationaler Tag der Umwelt) in einem offenen Klimanotstandsbrief Fragen an die Politik und Verwaltung gestellt. Wir werden an dieser Stelle ĂŒber die Antworten berichten.

TemporÀrer Radweg

Die Radwende Bochum hat am 06.06.20 fĂŒr eine Stunde einen temporĂ€ren Radweg auf dem SĂŒdring eingerichtet. So sollte gezeigt werden wie einfach es ist in Zeiten von Corona mit weniger Autoverkehr das Fahrradfahren zu fördern Anlass war die Verabschiedung des Klimanotstandes durch den Bochumer Rat am 06.06.2019. Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum ist Mitglied in der Radwende Bochum.