Ein Anstoß …

Hervorgehoben

Einen Denk- und Motivationsanstoß möchten wir Ihnen an dieser Stelle geben. Wenn viele Menschen viele kleine Schritte tun, können sie etwas Großes bewirken.
Machen Sie diese Schritte mit uns gemeinsam.
Besser gut leben, statt viel zu besitzen.
Kosten und Energie sparen.

Sie erreichen uns im echten Leben im Umweltzentrum Bochum, Alsenstraße 27 in 44789 Bochum.  Per Telefon unter (02 34) 6 64 44 und per E-Mail: info@aku-bochum.de

Blumenwiese gegen das Insektensterben

Das Insektensterben nimmt bedrohliche Ausma√üe an. Das f√ľhrt auch zu einem R√ľckgang von V√∂geln und Federm√§usen, welche auf Insekten als Nahrung angewiesen sind. Das Insektensterben wurde bereits bereits 1962 von der Biologin

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Klimaschutz – Alle m√ľssen endlich handeln

Je mehr √ľber die menschengemachten Klimaver√§nderungen geforscht wird um so klarer wird dass wir endlich schnell und konsequent handeln m√ľssen. Lesen Sie hierzu das Interview mit Hans-Otto P√∂rtner. Er ist √Ėkologe am Alfred-Wegener-Institut. Im sechsten Berichtszyklus des Weltklimarats IPCC leitet er die Arbeitsgruppe ‚ÄěFolgen, Anpassung und Verwundbarkeit‚Äú.

Klimaschutz: Nicht handeln der Bochumer Politik ist unverantwortlich

Der Klimawandel nimmt immer dramatischere Formen an. Die Bochumer Politik nimmt den Klimanotstand nicht ernst. In den 14 Monaten seit er ausgerufen wurde ist nichts von Bedeutung geschehen obwohl kurzfristiges, drastisches Handeln notwendig ist.

Die AkU-Blumen- und Staudenbeete im Laufe der Zeit

2017 haben wir in einer Rasenfl√§che 2 qm umgegraben und Schmetterlingsblumen vom BUND und Nachtfaltermischung vom NABU-Naturshop einges√§t. Es bl√ľhten haupts√§chlich Margeriten und Moschusmalven sowie Reseda. Mageriten und Malven

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15.07.2020, 18 Uhr, 9 Bochumer Klimaschutzb√ľndnis-Treffen

Die Tagesordnung wird kurz vorher hier veröffentlicht. Die Treffen finden ab jetzt jeden 3. Mittwoch im Monat als Telefonkonferenz statt (solange es Kontaktbeschränkungen wg. Corona gibt). Wer an der Telko teilnehmen möchte möge sich per Mail melden.
Das Bochumer Klimaschutzb√ľndnis traf sich auf Initiative des Ak Umweltschutz Bochum erstmals am 04.09.2019.

CO2-Reduktionsnotwendigkeit



F√ľr einen gerechten Beitrag, den globalen Temperaturanstieg mit einer Sicherheit von 50% auf 1,5¬įC zu begrenzen, bleibt Deutschland ab 2020 nur noch ein Restbudget von 4,2 Mrd. t CO2. Das Budget f√ľr 1,75¬įC globale Erhitzung betr√§gt 6,7 Mrd. t CO2 (67% Sicherheit). [1] Zu diesem Schluss kommt der Sachverst√§ndigenrat f√ľr Umwelt der Bundesregierung auf der Basis der globalen Restbudgets f√ľr verschiedene Szenarien des IPCC und Deutschlands Anteil an der Weltbev√∂lkerung. Die Budgets w√ľrden noch deutlich geringer ausfallen, w√ľrde man Deutschlands hohe historische Emissionen ber√ľcksichtigen.

Bei einem j√§hrlichen CO2-Aussto√ü von 866 Mio. t CO2 (Stand 2018) [2] wird Deutschland schon 2024 das Budget f√ľr 1,5¬įC sprengen ‚Äď und 2028 das Budget f√ľr 1,75¬įC. Um √ľberhaupt noch eine Chance zu haben, das Pariser Klimaschutzabkommen nicht v√∂llig zu verfehlen, muss Deutschland seine Emissionen in den n√§chsten Jahren drastisch reduzieren!

Die Verstromung von Stein- und Braunkohle verursacht mit 70% der Emissionen aus der deutschen Stromerzeugung bzw. 30% der deutschen Gesamtemissionen einen unverhältnismäßig hohen Anteil an Treibhausgasen. [3] Das bedeutet aber, dass es mit einem zu langsamen Kohleausstieg bis 2038 faktisch gar nicht mehr möglich sein wird, Deutschlands CO2-Budget einzuhalten! Die Verabschiedung des Kohleausstiegsgesetzes durch die #GroßeKohleKoalition kommt somit einer verbindlichen Absage an das Pariser Klimaschutzabkommen gleich!

Quellen:
[1] Sachverst√§ndigenrat f√ľr Umwelt: Umweltgutachten 2020 (S. 4)
[2] Umweltbundesamt: Treibhausgas-Emissionen in Deutschland
[3] Umweltbundesamt: Daten und Fakten zu Braun- und Steinkohlen (S. 32)

Quelle: Fridays for Future Berlin