04.05.22 bis 20.05.22 Klimacamp der FFF-Bo

Programm des Klimacamps


Die Organisator:innen des Klimacamps laden alle ein, am Programm des Camps teilzunehmen. »Am Mittwoch startet das Klimacamp Bochum an der Pauluskirche (Grabenstraße 9). Dort werden wir jeden Tag den ganzen Tag bis zum 20. Mai fĂŒr Klimagerechtigkeit protestieren und dort unsere Forderungen an das Land NRW und an die Stadt Bochum platzieren. 

Wir haben ein buntes Programm zusammengestellt, das u.a. VortrĂ€ge, Workshops, Musik und gesellige Abende beinhaltet. Es kann an dem Programm noch zu Änderungen bzw. ErgĂ€nzungen kommen – also checkt regelmĂ€ĂŸig unsere Social Media KanĂ€le (@klimacampbochum), um auf dem Laufenden zu bleiben. Kommt gerne vorbei und bringt eure Ideen mit ein!«

Der Beitrag wurde von bo-alternativ ĂŒbernommen.

06.05.2022 Klimastreik am HBF

Vor der Landtagswahl ruft Fridays For Future Bochum noch einmal zum Klimastreik auf. Wir unterstĂŒtzen sie und hoffen Euch dort zu treffen. Ohne effektiven Klimaschutz wird der grĂ¶ĂŸte Teil der Erde fĂŒr Menschen unbewohnbar!

Weitere Infos siehe unter https://boklima.de/?p=11630 der Seite des Bochumer KlimaschutzbĂŒndnisses unter Mitarbeit des AkU. Dort finden sich die meisten Infos des AkU zum Klimaschutz. 

 

Kopfweidenschnitt 2022 im Lottental

Am 05.02.22 haben wir im Lottental Kopfweiden geschnitten. Da eine MotorsĂ€ge zum Ende ausgefallen ist mussten die letzten BĂ€ume mĂŒhsam mit der HandsĂ€ge geschnitten werden. Es wurden 25 Kopfweiden  geschnitten und 5 neue gepflanzt.
 
Vor 33 Jahren hat der AkU  erstmals Kopfweiden geschnitten, hier im Lottental. Ich erinnere mich noch gut an die damalige intensive und fruchtbare Diskussion ĂŒber Sinn bzw. Unsinn und die DurchfĂŒhrung dieser Maßnahme. In der Zwischenzeit haben wir annĂ€hernd 100 Weiden gepflanzt. Im nĂ€chsten Jahr werden wir wieder schneiden.
 

So war es: 1. Klimaschutzdemo von Fridays vor Future

Am 25.01.2019 demonstrierten erstmals SchĂŒlerinnen und SchĂŒler im Rahmen der „Fridays for Future“-Bewegung (fff) fĂŒr effektiven Klimaschutz Ingo Franke vom Arbeitskreis Umweltschutz Bochum (AkU) hatte die Initiative ergriffen und die Demo mit einigen SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern der Wattenscheider Waldorfschule (Widar-Schule) in Wattenscheid organisiert und angemeldet.

Im Vorfeld hatte er diese bei einer Demo in Essen getroffen. Ca. 300 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, aber auch Erwachsene, folgten dem Aufruf und versammelten sich auf dem Gustav-Heinemann-Platz. In der Zwischenzeit fanden sehr viele Demos statt. Die grĂ¶ĂŸte mit ca. 8000 Teilnehmern am 20.09.2019 auf dem Dr.-Ruer-Platz mit einem Umzug durch die Innenstadt.

Da in Sachen Klimaschutz sowohl weltweit als auch in Deutschland, in NRW und in Bochum viel zu wenig geschieht hofft Dr. Franke dass noch viele Menschen an den von fff-SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern organisierten zukĂŒnftigen Demos teilnehmen. Dies ist besonders wichtig, damit Politikerinnen und Politiker endlich und sehr kurzfristig effektive Maßnahmen beschließen. Die Menge an CO2 welches in Deutschland noch freigesetzt werden darf um die 1,5 Grad-Grenze nicht zu ĂŒberschreiten wird ohne drastische Maßnahmen bereits Ende 2025 ĂŒberschritten. Einmal in die AtmosphĂ€re gelangtes CO2 fĂŒhrt fĂŒr mehrere Jahrhunderte zu dramatischen KlimaverĂ€nderungen. Dr. Franke ruft daher auch zur Beteiligung am Bochumer KlimaschutzbĂŒndnis (https://boklima.de/) auf.

Klimaschutzdemo 14.01.2022

Heute waren nur 140 Personen bei der Klimademo.

Wie rechtfertigen wir in der westlichen Welt eigentlich in den Urlaub zu fliegen oder bereits im Januar Erdbeeren zu essen welche in geheizten GewÀchshÀusern gewachsen sind und mit dem Flugzeug zu uns transportiert wurden, wenn dadurch im Rest der Welt Menschen verhungern, weil es dort seid Monaten wegen der Klimakatastrophe nicht mehr geregnet hat?

 

Klimaplan 2035 der Stadt Bochum

E-P-C und Gertec in Essen erstellen zur Zeit eine Klimastrategie fĂŒr Bochum. Der AkU und das Bochumer KlimaschutzbĂŒndnis sind bei der Auftaktveranstaltung – welche von der Stadt Bochum bisher nicht öffentlich beworben wurde – vertreten. Die Presse ist fĂŒr morgen eingeladen.

Informationen/HintergrĂŒnde zur Klimakatastrophe finden Sie hier (unter 24.09.2021, Globaler Klimastreik: Klimaschutz: Was geschehen mĂŒsste!, Klimaschutz: Was Sie tun können., Den Klimanotstand endlich umsetzen und hier.

 

13./14. 11, Ein Wochenende fĂŒrs Klima

Der AkU und das Bochumer KlimaschutzbĂŒndnis beteiligen sich an der Gemeinschaftsveranstaltung  der Bochumer Symphoniker, des Kunstmuseums Bochum und des Schauspielhauses Bochum. Wir stellen uns am Sa., 13.11.21, um 15:00 Uhr  beim Speed-Dating vor und beantworten Fragen aus dem Publikum. Am So., 14.11.21, sind wir von 12 – 15 Uhr beim Kinderumweltforum mit dem Thema „FledermĂ€use“ vertreten. Wir laden herzlich zu beiden Veranstaltungen ein.

Mehlschwalbenschutz

Der AkU hatte zusammen mit dem NABU-Bochum im Mai  eine LehmpfĂŒtze angelegt. Die Schwalben in einer Kolonie im Bochum SĂŒd-Westen sollten so wieder optimales Material zum Nestbau finden können. Leider wurde die LehmpfĂŒtze einige Tage spĂ€ter bereits beseitigt. Am Tag der Beseitigung ist der Rasen gemĂ€ht worden. Wahrscheinlich hat die Pflegekolonne der Stadt die PfĂŒtze beseitigt.

In der Zwischenzeit hat die Untere Naturschutzbehörde in der Siedlung eine Infoveranstaltung durchgefĂŒhrt und die Biologische Station östliches Ruhrgebiet hat die Schwalbennester an den HĂ€usern dokumentiert. Wir sind gespannt wie es weitergeht.

In Weitmar gibt es eine Stelle an der dieses Jahr (2021) noch zwei Nester besetzt waren. Wir versuchen dort gemeinsam mit dem NABU-NRW durch die Wohnungsbaugesellschaft einen Schwalbenturm errichten zu lassen.

 

Das Stauden- und Blumenbeet im Wiesental im Sommer

Im diesjĂ€hrigen Sommer hat es genug geregnet, sodass wir die Pflanzen nicht gießen mussten. Leider wuchs das „Unkraut“ bzw. die „BeikrĂ€uter“ ziemlich stark. Dies bedeutete einen erheblichen Zeitaufwand fĂŒr deren Beseitigung. Damit der Rasen nicht ins Beet hinein wĂ€chst musste er abgestochen werden.  

Bilder vom Staudenbeet:

Bilder von den drei Blumenbeeten:

24.09.2021, Globaler Klimastreik

Der AkU nimmt am Streik, der von Fridays for Future organisiert wird, teil. Sie finden unseren Infostand von 12 Uhr bis 20:30 Uhr auf dem Europaplatz vor dem Bergbaumuseum. Das vollstĂ€ndige Programm, mit mehr als 20 InfostĂ€nden, MusikbeitrĂ€gen, Reden und einer Laufdemo von 14 bis 16 Uhr durch die Innenstadt finden Sie hier. Als Mitglied und Initiator des Bochumer KlimaschutzbĂŒndnisses finden sich viele der AkU-KlimaschutzaktivitĂ€ten auf der Homepage des BĂŒndnisses, u. a. Details zum Klimastreik.

Klimaschutz: Was geschehen mĂŒsste!

Die internationale Staatengemeinschaft hat 2015 – also vor mehr als 5 Jahren – in Paris beschlossen die ErderwĂ€rmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius, möglichst aber auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Wie wir dies einhalten können hat das Wuppertal Institut fĂŒr Klima, Umwelt, Energie im Auftrag von Fridays for Future Deutschland untersucht:

Wenn die 1,5 °C Grenze mit max. 50 % Wahrscheinlichkeit (33 1/3) ĂŒberschritten werden soll dĂŒrfen wir in Deutschland einschließlich 2020 nur noch 4200 Mio. t CO2 (2800) emittieren. Die Ziele der Politik bleiben weit hinter diesen Notwendigkeiten zurĂŒck.

2020 wurden in Deutschland 739 Mio. t CO2 emittiert. 2021 voraussichtlich 780 Mio. t. Bei gleich-bleibender Menge wĂŒrden wir unser Kontingent also 2025 (2023) aufgebraucht haben.

Es stellt sich die Frage wieso Kinder und junge Erwachsene ein landeseigenes Institut mit diesem Gutachten beauftragen mussten. Das wÀre doch eindeutig die Aufgabe der Landesregierung gewesen.

https://www.wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/5169

Dort unter Downloads: Factsheet zur Studie „CO2-neutral bis 2035“   ( 287.0 KB )

https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/01_Umweltgutachten/2016_2020/2020_Umweltgutachten_Entschlossene_Umweltpolitik.html

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimakrise-warum-zwei-grad-erderwaermung-zu-viel-ist-a-1773e909-c602-466e-8913-c02b319d71f2

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ipcc-was-der-neue-bericht-des-weltklimarats-fuer-uns-bedeutet-a-8fec8732-2a82-465a-9ac3-c3467cf17672

Klimaschutz: Was Sie tun können.

Reden Sie mit Politikern*innen und fordern Sie die schnelle und konsequente Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Ändern Sie Ihren Lebensstil. VorschlĂ€ge zu klimaschonenden Lebensweisen gibt es viele:

Die Pflege von Freundschaften statt ĂŒberbordender Konsum, der Umzug in eine kleinere Wohnung, eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach, Fahrrad und die eigenen FĂŒĂŸe zur MobilitĂ€t, regional und saisonale Biolebensmittel sind nur einige wenige Beispiele.

Bedenken Sie: CO2-bedingte KlimaverĂ€nderungen gehen nur langsam im Verlaufe von Jahrhunderten bis Jahrtausenden zurĂŒck: https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/#FullReport .

https://utopia.de/ einfach nachhaltiger leben

https://klimaneutral.berlin/tipps/

https://www.co2online.de/

https://www.aku-bochum.de/2016/bochumer-appell/

https://www.aku-bochum.de/ https://boklima.de/

 

Den Klimanotstand endlich umsetzen:

 

Das Bochumer KlimaschutzbĂŒndnis und das Netzwerk bĂŒrgernahe Stadtentwicklung haben fĂŒr die Ratssitzung am 07.10.21 den BĂŒrgerantrag „Einhaltung KlimaNotStand“ nach §24 Gemeindeordnung NRW gestellt. Der Rat hatte am 06.06.2019 auf Antrag des AkU (spĂ€ter auch von XR) den Klimanotstand beschlossen. Unser Antrag wurde abgelehnt, da die Verwaltung den „Klimacheck“ anwenden wĂŒrde. Dies geschah nach Ratsinformationssystem erstmals 13.10.2021, also 28 Monate nach Ausrufung des Klimanotstandes. Angesicht des Notwendigkeit dringend schnell zu handeln ein unhaltbarer Zustand.

In Eigenregie: Kontrolle von FledermauskÀsten ohne Leiter

Der AkU hat an 24 Stellen  in Bochum FledermauskĂ€sten aufgehĂ€ngt. Sie mĂŒssen vom Boden aus auf Besatz kontrolliert werden. Dadurch verschaffen wir uns einen Überblick ĂŒber die Bestandsentwicklung. Diese Daten sind wichtig um effektive Schutzmaßnahmen der vom Aussterben bedrohten Tiere zu planen. Wer bei der Kontrolle helfen möchte sende uns bitte eine E-Mail. Wir machen dann eine gemeinsame EinfĂŒhrung.

Noch im August: Nach Absprache BekÀmpfung invasiver Neophyten

Wir suchen noch UnterstĂŒtzer*innen, welche uns bei der BekĂ€mpfung invasiver Neophyten helfen. Wir reißen Indisches Springkraut aus, was sehr leicht geht und schneiden die SamenstĂ€nde von Herkulesstauden ab. Hierbei sind langĂ€rmelige Kleidung und Handschuhe notwendig, da der Pflanzensaft zu Hautverbrennungen fĂŒhren kann. Der Samen geht in die MĂŒllverbrennung.

Die invasiven Neophyten stellen eine Bedrohung fĂŒr die heimische Natur dar. Dies haben wir in diesem Ă€lteren Artikel ausfĂŒhrlich begrĂŒndet.

Wenn Sie uns bei dieser wichtigen Naturschutzaufgabe unterstĂŒtzen möchten, schreiben Sie uns bitte eine Mail oder rufen uns an: 0234/66444 (AB). Wir melden uns dann zwecks Terminvereinbarung.

Wenn Ihnen Standorte der Herkulesstaude (= RiesenbĂ€renklau) oder des Indischen (DrĂŒsigen) Springkrauts außerhalb des Ruhrtals bekannt sind, melden sie uns diese bitte.

Das schwarz-rote Klimaschutzgesetz 2021 ist völlig unzureichend

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat der Bundestag völlig ĂŒbereilt das Klimaschutzgesetz von 2019 verschĂ€rft. Leider völlig unzureichend und ohne die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu berĂŒcksichtigten.

Deutschland soll jetzt 2045 klimaneutral werden. Die ErwĂ€rmung der AtmosphĂ€re hĂ€ngt aber nicht davon ab wann wir klimaneutral werden, sondern davon wie viel Treibhausgase wir noch ausstoßen!!!!

Am 12.12.2015 hat die Weltgemeinschaft in Paris beschlossen den Temperaturanstieg auf  2° C, möglichst aber auf 1,5° zu begrenzen. Nach der Studie des Wuppertal Institut fĂŒr Klima, Umwelt, Energie im Auftrag der Fridays for Future dĂŒrfen wir ab 2020 noch 4200 Mill. t Treibhausgase ausstoßen. Selbst dann wird die 1,5°-Grenze mit 50% Wahrscheinlichkeit  ĂŒberschritten. Ca. 1100 t haben wir in 2020 und dem 1. Halbjahr 2021 bereits emittiert. Um unser Budget einzuhalten mĂŒssen wir unsere Treibhausgasemissionen jedes Jahr um 17,5 % gegenĂŒber dem Vorjahr reduzieren.

Jahr – 17,5 % Summe
2020 739,00 739
2021 609,68 1349
2022 502,98 1852
2023 414,96 2267
2024 342,34 2609
2025 282,43 2891
2026 233,01 3124
2027 192,23 3317
2028 158,59 3475
2029 130,84 3606
2030 107,94 3714
2031 89,05 3803
2032 73,47 3877
2033 60,61 3937
2034 50,00 3987
2035 41,25 4028
2036 34,03 4062
2037 28,08 4090
2038 23,16 4114
2039 19,11 4133
2040 15,77 4149
2041 13,01 4162
2042 10,73 4172
2043 8,85 4181
2044 7,30 4188
2045 6,03 4194
2046 4,97 4199
2047 4,10 4204
2048 3,38 4207
2049 2,79 4210
2050 2,30 4212
2051 1,90 4214
2052 1,57 4215
2053 1,29 4217
2054 1,07 4218
2055 0,88 4219
2056 0,73 4219
2057 0,60 4220
2058 0,49 4221
2059 0,41 4221

2020 wurden in Deutschland 739 Mill. t Treibhausgase (CO2 eq) ausgestoßen.

Einmal in die AtmosphÀre gelangtes CO2 verschwindet nur sehr langsam im Verlaufe von sehr sehr vielen Jahrhunderten. Die Temperaturen sinken also nur sehr langsam wieder.

 

BlĂŒtenpracht in unseren Beeten im Wiesental

Es blĂŒht immer toller. Die WĂ€rme lĂ€sst die Pflanzen förmlich explodieren. Eine Bitte: Bitte keine Blumensamen in unsere Beete streuen. Wer uns unterstĂŒtzen möchte möge uns eine E-Mail schicken. Vielen Dank 

 

Es blĂŒht richtig schön in unseren Beeten im Wiesental

Auch wenn das kalte FrĂŒhjahr zu Wachstumsverzögerungen fĂŒhrte blĂŒhen unser Staudenbeet und unsere Blumenbeete jetzt ĂŒppig. Die Insekten wird es freuen. Schmetterlings- und Wildbienensaum sowie die Wildblumenwiese sind in der Wuchshöhe allerdings stark zurĂŒckgeblieben.

14.05.21, 17 Uhr, Klimastreik

Der Klimastreik beginnt um 17 Uhr auf der Wiese vor dem Bergbaumuseum. Um 17:30 startet die Laufdemo unter Coronabedingungen zum HBF.

Klimaschutz: Was geschehen mĂŒsste!

Die internationale Staatengemeinschaft hat 2015 – also vor mehr als 5 Jahren – in Paris beschlossen die ErderwĂ€rmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius, möglichst aber auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Wie wir dies einhalten können hat das Wuppertal Institut fĂŒr Klima, Umwelt, Energie im Auftrag von Fridays for Future Deutschland untersucht:

Wenn die 1,5 °C Grenze mit max. 50 % Wahrscheinlichkeit ĂŒberschritten werden soll dĂŒrfen wir in Deutschland nur noch 4200 Mio. t CO2 emittieren. Die Ziele der Politik bleiben weit hinter diesen Notwendigkeiten zurĂŒck.

2020 sind in Deutschland 739 Mio. t CO2 emittiert worden. Bei gleichbleibender Menge wĂŒrden wir unser Kontingent also in knapp 6 Jahren aufgebraucht haben.

Es ergibt sich die Frage wieso Kinder und junge Erwachsene ein landeseigenes Institut mit dieser Fragestellung beauftragen mussten. Das wÀre doch eindeutig die Aufgabe der Landesregierung gewesen.

https://www.wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/5169

Dort unter Downloads: Factsheet zur Studie „CO2-neutral bis 2035“   ( 287.0 KB )

https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/01_Umweltgutachten/2016_2020/2020_Umweltgutachten_Entschlossene_Umweltpolitik.html

Klimaschutz: Was Sie tun können.

Reden Sie mit Politikern*innen und fordern Sie die schnelle und konsequente Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Ändern Sie Ihren Lebensstil. VorschlĂ€ge zu klimaschonenden Lebensweisen gibt es viele:

Die Pflege von Freundschaften statt ĂŒberbordender Konsum, der Umzug in eine kleinere Wohnung, eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach, Fahrrad und die eigenen FĂŒĂŸe zur MobilitĂ€t, regional und saisonale Biolebensmittel sind nur einige wenige Beispiele.

https://utopia.de/ einfach nachhaltiger leben

https://klimaneutral.berlin/tipps/

https://www.co2online.de/

https://www.aku-bochum.de/2016/bochumer-appell/

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https://www.aku-bochum.de/                           https://boklima.de/

Am Stauden-/Blumenbeet im Wiesental wurden Infoschilder aufgestellt

Unser Stauden-/Blumenbeet im Wiesental wĂ€chst. Wegen der niedrigen Temperaturen langsamer als erhofft. Zur ErlĂ€uterung wurden Infoschilder aufgestellt. Von den aktuell Ende April/Anfang Mai blĂŒhenden Pflanzen gibt es hier einige Bilder.

 

Das Staudenbeet im Wiesental musste eingezÀunt werden

Im Wiesental gibt es leider Kaninchen, welche unsere Stauden gerne abfressen. Wir mussten daher schweren Herzens einen Zaun um das Beet bauen, wodurch die Optik beeintrÀchtigt wird.

Nach dem Zaunbau wurden Stauden nachgepflanzt als Ersatz fĂŒr die zerstörten Stauden.

Blaue Katzenminze Nepeta fasassenii „Dropmore“
Wiesen Salbei Salvia pratensis
Schafgarbe Achillea flipendulina „Hella Glashoff“
BlĂŒten-Dost Origanum laevigatum „Purple Charm“
Wiesen-Margerite Leucanthemum vulgare „Maikönigin“
BlaugrĂŒne Rutenhirse Panicum virgatum „KĂŒlsenmoor“
Sommer-Aster Aster am. „Grunder“
Tauben-Skabiose Scabiose columbaria „Butterfly Blue“

Einige Pflanzen blĂŒhen aber schon und bereiten Passanten und Anwohnern sicherlich Freude.

19.03.21, Globaler Klimastreik

Der AkU nimmt am Streik teil. Sie finden uns ab 14 Uhr am Engelbertbrunnen an der Bongardstraße und um 18 Uhr am Europaplatz vor dem Bergbaumuseum. Als Mitglied und Initiator des Bochumer KlimaschutzbĂŒndnisses finden sich viele unser KlimaschutzaktivitĂ€ten auf der Homepage des BĂŒndnisses, u. a. Details zum Klimastreik.

Klimaschutz: Was geschehen mĂŒsste!

Die internationale Staatengemeinschaft hat 2015 – also vor mehr als 5 Jahren – in Paris beschlossen die ErderwĂ€rmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius, möglichst aber auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Wie wir dies einhalten können hat das Wuppertal Institut fĂŒr Klima, Umwelt, Energie im Auftrag von Fridays for Future Deutschland untersucht:

Wenn die 1,5 °C Grenze mit max. 50 % Wahrscheinlichkeit ĂŒberschritten werden soll dĂŒrfen wir in Deutschland nur noch 4200 Mio. t CO2 emittieren. Die Ziele der Politik bleiben weit hinter diesen Notwendigkeiten zurĂŒck.

2020 sind in Deutschland 739 Mio. t CO2 emittiert worden. Bei gleichbleibender Menge wĂŒrden wir unser Kontingent also in knapp 6 Jahren aufgebraucht haben.

Es ergibt sich die Frage wieso Kinder und junge Erwachsene ein landeseigenes Institut mit dieser Fragestellung beauftragen mussten. Das wÀre doch eindeutig die Aufgabe der Landesregierung gewesen.

https://www.wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/5169

Dort unter Downloads: Factsheet zur Studie „CO2-neutral bis 2035“   ( 287.0 KB )

https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/01_Umweltgutachten/2016_2020/2020_Umweltgutachten_Entschlossene_Umweltpolitik.html

Klimaschutz: Was Sie tun können.

Reden Sie mit Politikern*innen und fordern Sie die schnelle und konsequente Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Ändern Sie Ihren Lebensstil. VorschlĂ€ge zu klimaschonenden Lebensweisen gibt es viele:

Die Pflege von Freundschaften statt ĂŒberbordender Konsum, der Umzug in eine kleinere Wohnung, eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach, Fahrrad und die eigenen FĂŒĂŸe zur MobilitĂ€t, regional und saisonale Biolebensmittel sind nur einige wenige Beispiele.

https://utopia.de/ einfach nachhaltiger leben

https://klimaneutral.berlin/tipps/

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1. FrĂŒhjahrsaktion im Stauden- /blumenbeet des AkU/der GdS

Der strenge Frost ist vorbei. In unserem Staudenbeet im Wiesental blĂŒhen die ersten Krokusse. Wir haben am Wochenende „UnkrĂ€uter“ beseitigt und den Boden zwischen den Stauden gelockert damit die Bodenlebewesen Luft bekommen und die Pflanzen besser wachsen. Leider haben die Kaninchen so manche Staude abgefressen bzw. ausgebuddelt. Hat jemand einen guten Tipp fĂŒr die Lösung dieses Problems?

 

28.02.2021, 15 Uhr Plakataktion zur Rettung der BĂ€ume an der Neustraße

Wir werden am Sonntag, 28.02.21, um 15 Uhr mit einer Plakataktion erneut den Erhalt der BĂ€ume auf dem ehemaligen Spielplatz an der Neustraße fordern. Dies ist u. a. fĂŒr die KĂŒhlung der Umgebung in der Hitzeinsel Innenstadt sehr wichtig. Ihr seit herzlich eingeladen daran teilzunehmen (selbstverstĂ€ndlich mit Maske und Abstand).
 
Das Ganze ist eine Aktion des Bochumer KlimaschutzbĂŒndnisses (https://boklima.de/?p=6908) in dem der AkU ja Mitglied ist und das von ihm initiert wurde.

Der Menschheit das Überleben ermöglichen

Die von der internationalen Staatengemeinschaft im Jahr 2015 in Paris beschlossene Vereinbarung gibt das Ziel vor, die ErderwÀrmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius, möglichst aber auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Um das 1,5-Grad-Budget einzuhalten, sind unter der Voraussetzung weltweit gleicher Pro-Kopf-Emissionen CO2-Minderungen von mindestens minus 60 Prozent bis 2025 und mindestens minus 85 Prozent bis 2030 (jeweils gegenĂŒber 1990) erforderlich. Denn entscheidend dafĂŒr, die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels erheblich verringern zu können, sind die kumulierten Emissionen. Eine gleichmĂ€ĂŸige, lineare Minderung bis 2035 ist dafĂŒr allerdings nicht ausreichend (Gutachten des Wuppertal-Instituts im Auftrag der Fridays for Future).

Alle mĂŒssen endlich konsequent und Ă€ußerst zĂŒgig handeln. Tun Sie persönlich das?

 

Neues vom Staudenbeet und der Blumenwiese

Am 17.10.2020 haben wir die FlĂ€che fĂŒr die Blumenwiese im Wiesental nochmals gelockert und glatt geharkt. Auf drei Teilen wurde die Mischungen 1, 8 und 11 von Rieger-Hofman eingesĂ€t. Um die Samen gleichmĂ€ĂŸig verteilen zu können wurden Sie mit Maisschrot gestreckt. Das Weiterlesen

Blumenwiese gegen das Insektensterben

Das Insektensterben nimmt bedrohliche Ausmaße an. Das fĂŒhrt auch zu einem RĂŒckgang von Vögeln und FedermĂ€usen, welche auf Insekten als Nahrung angewiesen sind. Das Insektensterben wurde bereits bereits 1962 von der Biologin

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Klimaschutz – Alle mĂŒssen endlich handeln

Je mehr ĂŒber die menschengemachten KlimaverĂ€nderungen geforscht wird um so klarer wird dass wir endlich schnell und konsequent handeln mĂŒssen. Lesen Sie hierzu das Interview mit Hans-Otto Pörtner. Er ist Ökologe am Alfred-Wegener-Institut. Im sechsten Berichtszyklus des Weltklimarats IPCC leitet er die Arbeitsgruppe „Folgen, Anpassung und Verwundbarkeit“.

Klimaschutz: Nicht handeln der Bochumer Politik ist unverantwortlich

Der Klimawandel nimmt immer dramatischere Formen an. Die Bochumer Politik nimmt den Klimanotstand nicht ernst. In den 14 Monaten seit er ausgerufen wurde ist nichts von Bedeutung geschehen obwohl kurzfristiges, drastisches Handeln notwendig ist.

Die AkU-Blumen- und Staudenbeete im Laufe der Zeit

2017 haben wir in einer RasenflĂ€che 2 qm umgegraben und Schmetterlingsblumen vom BUND und Nachtfaltermischung vom NABU-Naturshop eingesĂ€t. Es blĂŒhten hauptsĂ€chlich Margeriten und Moschusmalven sowie Reseda. Mageriten und Malven

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Immer mittwochs um 19:30 Uhr, Gruppentreffen des AkU

Immer mittwochs um 19:30 Uhr (außer an Feiertagen)

Sie sind herzlich willkommen. Wir freuen uns ĂŒber Ihr Interesse an unserer Arbeit. Schauen Sie doch einfach mal bei uns vorbei. Wir treffen uns jeden Mittwoch um 19:30 Uhr im Umweltzentrum Bochum â€“ Alsenstraße 27, 44789 Bochum,
Tel. (02 34) 66 444, info@aku-bochum.de 

Dort besprechen wir anstehende Projekte und organisieren unsere Arbeit.

15.07.2020, 18 Uhr, 9 Bochumer KlimaschutzbĂŒndnis-Treffen

Die Tagesordnung wird kurz vorher hier veröffentlicht. Die Treffen finden ab jetzt jeden 3. Mittwoch im Monat als Telefonkonferenz statt (solange es KontaktbeschrÀnkungen wg. Corona gibt). Wer an der Telko teilnehmen möchte möge sich per Mail melden.
Das Bochumer KlimaschutzbĂŒndnis traf sich auf Initiative des Ak Umweltschutz Bochum erstmals am 04.09.2019.

CO2-Reduktionsnotwendigkeit



FĂŒr einen gerechten Beitrag, den globalen Temperaturanstieg mit einer Sicherheit von 50% auf 1,5°C zu begrenzen, bleibt Deutschland ab 2020 nur noch ein Restbudget von 4,2 Mrd. t CO2. Das Budget fĂŒr 1,75°C globale Erhitzung betrĂ€gt 6,7 Mrd. t CO2 (67% Sicherheit). [1] Zu diesem Schluss kommt der SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umwelt der Bundesregierung auf der Basis der globalen Restbudgets fĂŒr verschiedene Szenarien des IPCC und Deutschlands Anteil an der Weltbevölkerung. Die Budgets wĂŒrden noch deutlich geringer ausfallen, wĂŒrde man Deutschlands hohe historische Emissionen berĂŒcksichtigen.

Bei einem jĂ€hrlichen CO2-Ausstoß von 866 Mio. t CO2 (Stand 2018) [2] wird Deutschland schon 2024 das Budget fĂŒr 1,5°C sprengen – und 2028 das Budget fĂŒr 1,75°C. Um ĂŒberhaupt noch eine Chance zu haben, das Pariser Klimaschutzabkommen nicht völlig zu verfehlen, muss Deutschland seine Emissionen in den nĂ€chsten Jahren drastisch reduzieren!

Die Verstromung von Stein- und Braunkohle verursacht mit 70% der Emissionen aus der deutschen Stromerzeugung bzw. 30% der deutschen Gesamtemissionen einen unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohen Anteil an Treibhausgasen. [3] Das bedeutet aber, dass es mit einem zu langsamen Kohleausstieg bis 2038 faktisch gar nicht mehr möglich sein wird, Deutschlands CO2-Budget einzuhalten! Die Verabschiedung des Kohleausstiegsgesetzes durch die #GroßeKohleKoalition kommt somit einer verbindlichen Absage an das Pariser Klimaschutzabkommen gleich!

Quellen:
[1] SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umwelt: Umweltgutachten 2020 (S. 4)
[2] Umweltbundesamt: Treibhausgas-Emissionen in Deutschland
[3] Umweltbundesamt: Daten und Fakten zu Braun- und Steinkohlen (S. 32)

Quelle: Fridays for Future Berlin