Termin nach Vereinbarung. HelferInnen gesucht zur Neophytenbekämpfung

Wir bekämpfen Herkulesstauden und Drüsiges Springkraut  – machen Sie mit, vereinbaren wir einen Termin!

Vor allem in den Bochumer Naturschutzgebieten bekämpft der AkU und seine Helfer das Drüsige Springkraut und die Herkulesstaude. Unsere Aktionen sind mit den zuständigen Behörden abgesprochen.

Hierfür sind jederzeit HelferInnen erwünscht, auch wenn diese nur gelegentlich mitmachen können. Wenn Sie Standorte des Drüsigen Springkrautes und der Herkulesstaude außerhalb der Ruhraue kennen, teilen Sie uns diese doch bitte mit. Hier erfahren Sie mehr über diese Pflanzen, die zu den invasiven Neophyten gerechnet werden.

Lesen Sie hierzu auch unsere Pressemitteilung:

AkU sucht Unterstützung im aktiven Naturschutz
In Bochum wachsen einige Pflanzen, welche verschiedene Probleme verursachen. Am bekanntesten sind die Verbrennungen, welche die Herkulesstaude verursacht. Bei Berührung mit dem Saft und Sonnenschein entstehen schmerzhafte Blasen auf der Haut. Eine andere Pflanze ist das Indische Springkraut.  Beide Arten breiten sich stark aus. Sie stammen ursprünglich aus dem Kaukasus und aus Indien. Sie werden als invasive Neophyten bezeichnet. Durch ihre invasive Ausbreitung und ihr starkes Wachstum verdrängen sie heimische Pflanzen. Dies hat auch negative Auswirkungen auf die Tierwelt. An beiden Pflanzen fressen weder Raupen noch Käfer. Sie spenden nur Nektar. In Gebieten mit flächig wachsenden Neophyten gibt es weniger Tiere, die auf Insekten als Nahrung angewiesen sind. Meisen können z. B. weniger Jungtiere groß ziehen, als in neophytenfreien Gegenden.
Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum (AkU) beseitigt daher Herkulesstauden und Indisches Springkraut.  Dies geschieht in Absprache mit der Unteren Landschaftsbehörde. Er verfügt über mehrjährige Erfahrungen. Er sucht Helferinnen und Helfer für diese Tätigkeit. Eine Anmeldung und Rückfragen sind unter Tel.: 66444 oder aku-bochum@aku-bochum.de möglich. Termine finden nach Absprache statt (auch am Wochenende).
Da dem AkU möglicherweise nicht alle Standorte der beiden Pflanzen bekannt sind, bittet er um Mitteilung wo sie wachsen. An mehreren Stellen waren die Beseitigungsmaßnahmen bereits erfolgreich.

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