6. AkU-Arbeitsgruppen zu Agenda-Indikatoren

Die Idee zur Entwicklung von Agendaindikatoren geht zurück auf die internationale Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro, auf der 1992 fast alle Staaten dieser Welt ein umfangreiches Programm vereinbart haben. Ziel der Vereinbarungen ist es, politische Beschlüsse so zu fassen, dass die Welt sich in eine zukunftsfähige Richtung entwickelt. Die norwegische Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland hat den Begriff erfunden und wie folgt definiert: Eine Entwicklung ist nachhaltig = zukunftsfähig = zukunftstauglich (sustainable Development), wenn sie die Bedürfnisse der von Menschen befriedigt, ohne zu riskieren, dass andere Menschen und zukünftige Generationen ihre eigenen berechtigten Bedürfnisse nicht befriedigen können. In Rio wurde auch beschlossen, dass alle Kommunen mit ihren Bürgern in einem Diskussionsprozess Maßnahmen zur zukunftsfähigen Entwicklung vereinbaren sollen. Dieser Diskussionsprozess und dessen Ergebnisse werden „Lokale Agenda 21“ genannt. In Bochum wurden Leitlinien und erste Indikatoren als Ergebnis der Diskussion durch den Rat der Stadt Bochum verabschiedet.

Arbeitsgruppe Indikatoren für den Bochumer Naturschutz

Wie entwickelt sich die Natur in unserer Stadt? Woran erkennt man, ob die Beschlüsse der Politik und die Maßnahmen der Stadt zu einer Verbesserung der Situation führen oder ob die Lage sich verschlimmert?
Hier müssen Messgrößen, Indikatoren, festgelegt werden, mit denen die Veränderungen und deren Richtung möglichst genau – aber ohne riesigen Messaufwand – beschrieben werden können. Diese Indikatoren sollen in einer Bürger-Arbeitsgruppe diskutiert werden.

Auf Initiative von Dr. Ingo Franke, Mitglied im Beirat Bochum-Agenda 21, soll in einer Arbeitsgruppe über die bisherigen Ergebnisse aus dem Bereich Naturschutz diskutiert und das System weiterentwickelt werden. Im ersten Arbeitsgruppentreffen am 13.06.07 um 18.00 Uhr, im Umweltzentrum, Alsenstraße 27, werden die bisherigen Ergebnisse vorgestellt. Die AG tagt jeweils am 2. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Umweltzentrum.

Arbeitsgruppe Indikatoren zum Klimaschutz in Bochum

Wird in Bochum der Ausstoß von klimawirksamen Gasen, insbesondere von Kohlendioxid aus der Energieerzeugung, reduziert. Tragen die Beschlüsse der Bochumer Politik und die Maßnahmen der Stadtverwaltung in ausreichendem Maß zu Reduzierung der Treibhausgase bei oder bewirken sie gar eine Erhöhung der Freisetzung dieser Gase.

Auch hier müssen Messgrößen, Indikatoren, festgelegt werden, mit denen die Veränderungen und deren Richtung möglichst genau – aber ohne riesigen Messaufwand – beschrieben werden können. Diese Indikatoren sollen in einer Bürger-Arbeitsgruppe diskutiert werden.

Auf Initiative von Dr. Ingo Franke, Mitglied im Beirat Bochum-Agenda 21, soll in einer Arbeitsgruppe über die bisherigen Ergebnisse aus dem Bereich Klimaschutz diskutiert und das System weiterentwickelt werden. Im ersten Arbeitsgruppentreffen am 22.08.07, um 19.30 Uhr, im Umweltzentrum, Alsenstraße 27, werden die bisherigen Ergebnisse vorgestellt. Die AG soll einmal pro Monat tagen. Ein Termin wird noch gemeinsam mit den InteressentenInnen festgelegt.

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