Naturschutz im Ruhrtal

Umweltbus Lumbricus am 29.05.05 in Kemnade
Natur auf ungewöhnliche Weise beobachten. Winzige Wassertiere am Bildschirmmikroskop bestaunen. Das Wasser der Ruhr, Trinkwasserreservoir für Millionen von Menschen, chemisch untersuchen. Der Lumbricus, das rollende Umweltlabor der Naturschutz- und Umweltakademie NRW, kommt am Sonntag, dem 29.05.05 auf Einladung Bochumer Naturschutzverbände an den Kemnader Stausee. Er steht von 11 bis 18 Uhr am Hafen Heveney.

Die Umweltschützer wollen für mehr Naturschutz in der Region werben. Sie fordern die Naturschönheit des Ruhrtals nicht nur zu erhalten, sondern zu stärken. Dies gilt um so mehr, als die Städte zwischen Bochum und Hagen Visionen zum Tourismus entwickelt haben. Ein Fahrrad- und Fußweg am rechten und linken Ruhrufer und dazwischen die Weiße Flotte und Ruderer und Kanuten auf dem Wasser, lässt den Tieren keinen Rückzugsraum. Ich möchte gerne einmal wissen, wie die Spaziergänger reagieren würden, wenn ständig Tiere durch ihre Wohnung liefen und ganze Horden von Rehen in den Kinderwagen schauen – und zu all dem den Säugling mit einem Blitzlicht erschrecken gibt Ingo Franke vom Arbeitskreis Umweltschutz zu bedenken. Am Infostand zum Lebensraum Ruhr werden für die Spaziergänger viele Gelegenheiten zur Information und Diskussion über das Verhältnis Tourismus – Naturschutz bestehen. Und wer etwas für seine Gesundheit tun will, radelt vom Umweltzentrum in der Alsenstraße 27 zum Stausee. Die Familienradtour startet unter Leitung des Allgemeinen deutschen Fahrradclubs (ADFC) um 10.30 Uhr am Umweltzentrum Bochum. Am Stausee können dann typische Fische der Ruhr in einem Aquarium beobachtet oder Entdeckungen im Umweltbus gemacht werden. Infos unter Telefon 02 34/6 64 44 oder www.aku-bochum.de

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