Ruhraue
Hintergrund
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- Wasser und EU
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Invasive Neophyten verdrängen durch ihre Wuchsstärke einheimische, an unsere Ökosysteme angepasste Pflanzen. Wer hilft uns, die invasiven Neophyten auszureißen oder zu graben? Termine nach Absprache. Kontakt per E-Mail an aku-bochum@aku-bochum.de oder per Telefon unter 02 34/ 66 444.
Wir haben die Ratgeber zum Klimaschutz und Energie sparen aktualisiert.
Die Termine für den Umweltspürnasenpass 2010 sind online!
Samstags Kopfweidenschnitt: Wir suchen HelferInnen zum Zusammentragen der Äste, zum Schneiden (Motorsägenschein wäre ideal) und ein Fahrzeug zum Abtransport des Schnittgutes (bitte Anruf unter 0234/350656 oder 0151/24222334).
Neu: Unsere Kindergruppe Unsere Kindergruppe trifft sich jetzt samstags vormittags.
Halloween im Tierpark – Veranstaltung mit dem AkU
Der Aku wurde 25 Jahre alt. Wir begingen den Geburtstag mit Baumpflanzungsaktionen.
Neues zum Igelschutz.
Neues aus dem Bochumer Agenda-Prozess – Arbeitsgruppen zum Natur- und Klimaschutz gegründet.
Wasser und EU
Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) fasst Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union (EU-WRRL) zusammen
Allgemeines
Die europäische Wasserrahmenrichtlinie hat die Erreichung des guten chemischen und ökologischen Zustands der Gewässer (Oberflächengewässer und Grundwasser) zum Ziel. Dieser Zustand soll für alle natürlichen Gewässer der EU bis zum Jahr 2015 erreicht werden. Bei künstlichen Gewässern wie Kanälen und erheblich veränderten Gewässern wird ein gutes ökologisches Potenzial angestrebt. Bei den Qualitätsstandards verfolgt die EU einen integrierten Ansatz, welcher biologische und ökologische Aspekte der Gewässerqualität mit hydrologisch-morphologischen Aspekten bzw. chemisch-physikalischen Aspekten koppelt.
Bewertungsparameter für den ökologischen Zustand
Qualitätskomponenten: Phytoplankton, Phytobenthos (Kieselalgen), Makrophyten (Höhere Pflanzen), Makro-zoobenthos (Wirbellose Tiere wie z.B. Insektenlarven, Schnecken,..), Fische
Unterstützende Komponenten: Gewässermorphologie, chemisch-physikalische Parameter
ferner: spezifische Schadstoffe
Ablaufplan
22.12.2000: Inkrafttreten der WRRL
bis 2003: Umsetzung der WRRL in nationales Recht
bis 2004: Abschluss der Bestandsaufnahme
bis 2009: Fertigstellung Bewirtschaftungsplan, Vorstellung Maßnahmen
bis 2012: Realisierung der Maßnahmen
bis 2015: Nachweis, dass Umweltziele erreicht worden sind.
Die Ruhr
Biologische Gewässergüte:
etwa 70 % der untersuchten Strecken halten z.Zt. das Qualitätsziel
"mäßig belastet" (Karte: dunkelgrün) ein,
im Bereich der Fluß-Stauseen gilt die Ruhr als "kritisch
belastet" (Karte: hellgrün), lediglich im Oberlauf (Olsberg
bis Quelle) wird eine höhere Gewässergüte erreicht
Gewässerstrukturgüte:
im Bereich der "unteren Ruhr" (Mündung bis Harkortsee)
ist die Ruhr zu 88 % als "erheblich verändert" eingestuft;
die mittlere Ruhr (Harkortsee bis Möhnemündung) zu 77,4
%, die obere Ruhr zu 31,7 %; im gesamten Einzugsgebiet der Ruhr erreichen
ca. 35 % der Gewässerstrecken das Qualitätsziel zur Zeit
nicht.
Fischfauna: im Unter- und Mittellauf erreicht die Ruhr das Qualitätsziel nicht bzw. ist die Datengrundlage unsicher, lediglich stromauf von Olsberg erreicht die Ruhr zu etwa 50 % das Qualitätsziel, häufig ist aber auch hier eine Einstufung nicht möglich; im gesamten Einzugsgebiet der Ruhr werden z.Zt. lediglich an 21 % der Strecken die Qualitätsziele eingehalten
Mit der Umsetzung der EU-WRRL sind die Staatlichen Umweltämter in Hagen und Duisburg befasst. Links und Telefonnummern beider Ämter finden Sie auf der Seite "Gewässerschutz-Links".
