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Samstags Kopfweidenschnitt: Wir suchen HelferInnen zum Zusammentragen der Äste, zum Schneiden (Motorsägenschein wäre ideal) und ein Fahrzeug zum Abtransport des Schnittgutes (bitte Anruf unter 0234/350656 oder 0151/24222334).

Neu: Unsere Kindergruppe Unsere Kindergruppe trifft sich jetzt samstags vormittags.

Halloween im Tierpark – Veranstaltung mit dem AkU

Die Termine für den Umweltspürnasenpass 2009 sind online!

Der Aku wurde 25 Jahre alt. Wir begingen den Geburtstag mit Baumpflanzungsaktionen.

Neues zum Igelschutz.

Der globale Klimawandel betrifft alle –mit dem Heizspiegel und Ratgebern zum Klimaschutz lokal anfangen.

Neues aus dem Bochumer Agenda-Prozess – Arbeitsgruppen zum Natur- und Klimaschutz gegründet.

AkU fordert Bäume statt Gebäude gegen den Klimawandel

Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) fordert die Bochumer Politik und Stadtverwaltung auf, auch unkonventionelle Maßnahmen gegen die katastrophalen Auswirkungen des "Klimawandels" für ein erträgliches Stadtklima zu ergreifen.

Der AkU fordert die Verwaltung und Politik unserer Stadt auf, alle geplanten Baumaßnahmen in der Innenstadt zu stoppen und auf allen Freiflächen großkronige Bäume zu pflanzen. Dies soll die in der Zukunft erwartete Steigerung der Hitze in der Innenstadt begrenzen und diese wohnlich erhalten.

"Zur Begrenzung der Auswirkungen der Klimakatastrophe müssen sowohl Maßnahmen zur Minderung der Treibhausgase als auch Anpassungen an die begonnenen und zukünftigen Änderungen ergriffen werden", so Dr. Ingo Franke vom AkU. Dies muss kurzfristig und umfassend geschehen. Alle bisher von der Bochumer Kommunalpolitik und Stadtverwaltung durchgeführten bzw. in der Planung befindlichen Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus, um das "Zwei Grad Ziel" einzuhalten. Wenn die Temperatur der Erde um zwei Grad steigt, beginnen die äquatorialen Regenwälder zusammenzubrechen. Damit wäre der Hauptmotor des Weltklimas in seiner Funktion erheblich gestört und es begönne ein kaum vorhersagbares Klimachaos. Um dem zu entgehen, muss der pro Kopf Ausstoß von Treibhausgasen auf zwei Tonnen begrenzt werden, so die Vorhersage des Weltklimarates vom Frühjahr 2007. Dies muss spätestens bis 2050 erreicht sein. Der pro Kopf Ausstoß der Bundesbürger an Treibhausgasen beträgt zur Zeit 11,4 Tonnen. Eine Reduktion von 82,5 % ist also notwendig. Dies alles beruht auf Naturgesetzen, welche von den Menschen nicht geändert werden können. Die physikalischen Grundlagen für den Klimawandel sind seit 1895, also seit über 100 Jahren, bekannt. Der dänische Chemiker Arrhenius sagte damals eine Temperaturerhöhung von einem Grad Celsius voraus. Um Fortschritte im Klimaschutz zu erreichen, ruft der AkU Bochumer Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit auf. Der AkU trifft sich jeden Mittwoch um 19.30 Uhr in der Alsenstraße 27. Interessenten können unangemeldet teilnehmen.
Näheres unter Tel: 02 34/66 444

Der folgende offene Brief ist am 19.06.2009 an die Bochumer Ratsfraktionen, an die Oberbürgermeisterin und den Bau- und Umweltdezernenten gesandt worden.

AkU fordert Bäume statt Gebäude gegen den Klimawandel
Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) fordert die Bochumer Politik und Stadtverwaltung auf, auch unkonventionelle Maßnahmen gegen die katastrophalen Auswirkungen des "Klimawandels" für ein erträgliches Stadtklima zu ergreifen.
Offener Brief an die Bochumer Ratsfraktionen, an die Oberbürgermeisterin, den Stadtbaurat sowie die Bochumer Presse.

19.06.2009

Die Auswirkungen des vom Menschen verursachten "Klimawandels" nehmen immer katastrophalere Auswirkungen an. Selbst wenn das "Zwei-Grad-Ziel" wider alle Erwartungen haltbar sein sollte, werden in wenigen Jahrzehnten die Innenstädte zu unerträglichen Hitzeinseln. Menschen werden dort unter diesen die Gesundheit stark belastenden Bedingungen nicht länger wohnen wollen. Diesem Trend muß bereits jetzt entschieden und sofort entgegengewirkt werden, um den Bevölkerungsverlust der Stadt Bochum nicht noch zu verschärfen.

Der AkU fordert daher auf, alle geplanten Baumaßnahmen in der Innenstadt und in den lufthygienisch wichtigen Belüftungsschneisen für die Innenstadt zu stoppen und großkronige Laubbäume auf allen verfügbaren Flächen zu pflanzen. So kann die Temperatur im Innenstadtbereich niedriger gehalten und für eine bessere Luftbefeuchtung gesorgt werden. Dies wäre ein Vorteil gegenüber anderen Großstädten. Die Wohnqualität in der Innenstadt kann so wesentlich verbessert werden. Die Wanderungsverluste in wohnlichere Gebiete werden minimiert.

Das "Potsdam Institut für Klimafolgenforschung" (PIK) hat für NRW kürzlich im Auftrag des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (MUNLV) eine Studie über die zu erwartenden gravierenden Folgen des "Klimawandels", korrekterweise besser als Klimakatastrophe benannt, vorgelegt (Klimawandel in Nordrhein-Westfalen - Regionale Abschätzung der Anfälligkeit ausgewählter Sektoren – Abschlußbericht –).

Eine wichtige Aussage dieser Studie aus dem Bereich Stadtplanung lautet: "Grünflächen können die Wirkung von städtischen Hitzeinseln abschwächen. Viele Stadtflächen der Metropolregion von NRW liegen jedoch außerhalb eines Wirkungsradius von städtischen Grünflächen und Wäldern“. Dies gilt auch für die Bochumer Innenstadt. An diese Situation sollte man möglichst kurzfristig die Stadtplanung anpassen, was z. B. mit Grünflächen in der Innenstadt und mit großkronigen Straßenbäumen, statt der an vielen Stellen in der Innenstadt gepflanzten "Spargelstangen" (Pyramiden-Bäume) geschehen kann. Auf das Stutzen von Bäumen in Kastenform sollte - wo immer irgend möglich - verzichtet werden (z. B. Bahnhofsvorplatz, Bongard- Boulevard). Zitat aus oben genannter Studie (S. 248): „Anpassungsmaßnahmen an Veränderungen, die wir erst in der Zukunft erwarten, müssen bereits heute implementiert werden.“

Das MUNLV hat zeitgleich eine Strategie "Anpassung an den Klimawandel – Eine Strategie für Nordrhein-Westfalen" entwickelt, welche auf den Ergebnissen der PIK-Studie fußt. Zitat (s. 126): "Aufgrund der niedrigen Geschwindigkeit eines nachhaltigen Stadtumbaus müssen Anpassungsmaßnahmen für künftige Veränderungen deshalb so früh wie möglich beginnen. Heute geplante Gebäude oder Infrastruktur werden auch in den nächsten 50–100 Jahren genutzt."

Dr. Ingo Franke
Am Ginsterbusch 16
44803 Bochum
0234/350656, 0151/24222334
1. Vorsitzender des AkU
Mitglied im Agenda- und im
Landschaftsbeirat der Stadt Bochum

Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e.V., LNU
im Umweltzentrum
Alsenstr. 27
44789 Bochum
www.aku-bochum.de

aku-bochum@aku-bochum.de
Tel: 02 34/66 444

Klimaschutz

Klimaschutz in Bochum

Der Weltklimarat fordert in der Zusammenfassung des 4. Weltklimaberichts alle Menschen eindringlich zu effektiven Klimaschutzmaßnahmen auf. Die Folgen des Klimawandels werden in dem Bericht als viel gravierender beschrieben, als man noch im dritten Bericht vorausgesagt hatte.

Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e.V. (AkU) bietet Bochumer Bürgerinnen und Bürgern mit dem Heizspiegel die Möglichkeit das Klima aktiv zu schützen.

Ungefähr 15 bis 20 % des privaten Kohlendioxidausstosses entstehen durch die Gebäudeheizung. Kohlendioxid ist zu 60 % Ursache der Klimaveränderungen.

Im Umweltzentrum in der Alsenstraße 27 sowie hier ist der "Bundesweite Heizspiegel 2007" (Hinweis: es gibt keinen Bochumer Heizspiegel 2007) erhältlich. Die Bundesbürger haben 2006 dank warmer Wintertage weniger Energie verheizt als in den Vorjahren: So ist ihr Heizenergieverbrauch durchschnittlich um sechs Prozent gesunken. Dennoch fallen die Heizkosten höher aus, weil Energiepreise und Heiznebenkosten im Durchschnitt stärker anzogen als der Verbrauch zurückging. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Bundesweite Heizspiegel 2007, den die Kampagne "Klima sucht Schutz" in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e.V. veröffentlicht hat.

Der Bundesweite Heizspiegel liefert Vergleichswerte für das Jahr 2006. Er basiert auf bundesweit erhobenen Heizdaten zentral beheizter Wohngebäude. Mieter und Eigentümer können die Zahlen ihrer aktuellen Heizkostenabrechnung mit den Werten des Heizspiegels vergleichen und so ihr Gebäude einstufen. Der Heizspiegel bewertet den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten von Wohngebäuden in vier Klassen: optimal, durchschnittlich, erhöht und extrem hoch. Hierbei wird zwischen Erdgas, Heizöl und Fernwärme unterschieden. Der Heizspiegel ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Identifikation von Gebäuden mit hohem Heizenergieverbrauch. In diesen Fällen können Modernisierungsmaßnahmen die umweltschädigenden CO2-Werte halbieren. Für alle, die mehr über ihre Heizkosten und -verbrauch wissen möchten, enthält das Heizspiegel-Faltblatt einen Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten. Gegen Einsendung des komplett ausgefüllten Gutscheins und einer Kopie der letzten Heizkostenabrechnung, erstellt co2online in wenigen Wochen eine detaillierte Analyse und nennt Empfehlungen für die nächsten Schritte. Dieses Angebot gilt so lange der Vorrat reicht, erklärt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer der gemeinnützigen co2online GmbH und Projektträger der Klimaschutzkampagne.

Unter Ratgeber zum Klimaschutz und mit dem Heizspiegel von co2online geben wir Ihnen eine leicht und schnell durchzuführende Möglichkeit zur Beurteilung Ihres Heizenergieverbrauchs. Sie finden Hinweise zur Senkung Ihrer Heizkosten durch eine Sanierung von Wohngebäuden. Im Privatbereich wird viel Energie für den Betrieb von Haushaltsgeräten verbraucht.
Hier finden Sie Hinweise zu Geräten, welche wenig Strom verbrauchen.