Natur-/Artenschutz
Igel
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Invasive Neophyten verdrängen durch ihre Wuchsstärke einheimische, an unsere Ökosysteme angepasste Pflanzen. Wer hilft uns, die invasiven Neophyten auszureißen oder zu graben? Termine nach Absprache. Kontakt per E-Mail an aku-bochum@aku-bochum.de oder per Telefon unter 02 34/ 66 444.
Wir haben die Ratgeber zum Klimaschutz und Energie sparen aktualisiert.
Die Termine für den Umweltspürnasenpass 2010 sind online!
Samstags Kopfweidenschnitt: Wir suchen HelferInnen zum Zusammentragen der Äste, zum Schneiden (Motorsägenschein wäre ideal) und ein Fahrzeug zum Abtransport des Schnittgutes (bitte Anruf unter 0234/350656 oder 0151/24222334).
Neu: Unsere Kindergruppe Unsere Kindergruppe trifft sich jetzt samstags vormittags.
Halloween im Tierpark – Veranstaltung mit dem AkU
Der Aku wurde 25 Jahre alt. Wir begingen den Geburtstag mit Baumpflanzungsaktionen.
Neues zum Igelschutz.
Neues aus dem Bochumer Agenda-Prozess – Arbeitsgruppen zum Natur- und Klimaschutz gegründet.
Igel
Welche Igel brauchen Hilfe?
- Verletzte Igel (Opfer des Straßenverkehrs, von Rasentrimmern und Heckenscheren sowie von Hundebissen)
- Kranke Igel (Husten, grünlicher Durchfall, erhebliche Unterernährung, starker Parasitenbefall
- Kleine Igel, welche Ende November das Winterschlafgewicht von mindestens 500 g noch nicht erreicht haben. Größere Igel haben genug Reserven, um den Winter selbstständig zu überstehen.
- Alle anderen Igel brauchen ihre Freiheit – der beste Schutz ist die Erhaltung seines Lebensraumes: Schaffen Sie in ihrem Garten eine dichte igelfreundliche Vegetation mit heimischen Pflanzen.
Über die Auswirkungen des Igelschutzes gab und gibt es unterschiedliche Auffassungen. Die Wildbiologische Gesellschaft München argumentierte in den 80iger Jahren gegen die Überwinterung von jungen Igeln (vgl. Dietzen/Obermeier: Igelschutz, aber richig, 1986).
Neuere Untersuchungen in Deutschland und England widerlegen die alten Studien (vgl. Morris, Reeve u.a.; ferner Neumeier: Neue Forschungsergebnisse zu den Überlebenschancen ausgewilderter Igel, Lindau; Forschungsgruppe Berlin: Ergebnisse von Freilandbeobachtungen sowie von parasitologischen und bakteriologischen Untersuchungen bei in menschlicher Obhut überwinterten juvenilen Igeln.)
Die Position des AkU ist es, eine Überwinterung möglichst zu vermeiden und aufgenommene Igel baldmöglichst an geeigneten Stellen wieder auszuwildern. Wir stehen aber auch zu unserer ethischen Pflicht des Artenschutzes und der Erhaltung tierischen Lebens und bieten deshalb den Findern von verunfallten Igeln Hilfe an.
