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Invasive Neophyten verdrängen durch ihre Wuchsstärke einheimische, an unsere Ökosysteme angepasste Pflanzen. Wer hilft uns, die invasiven Neophyten auszureißen oder zu graben? Termine nach Absprache. Kontakt per E-Mail an aku-bochum@aku-bochum.de oder per Telefon unter 02 34/ 66 444.

Wir haben die Ratgeber zum Klimaschutz und Energie sparen aktualisiert.

Die Termine für den Umweltspürnasenpass 2010 sind online!

Samstags Kopfweidenschnitt: Wir suchen HelferInnen zum Zusammentragen der Äste, zum Schneiden (Motorsägenschein wäre ideal) und ein Fahrzeug zum Abtransport des Schnittgutes (bitte Anruf unter 0234/350656 oder 0151/24222334).

Neu: Unsere Kindergruppe Unsere Kindergruppe trifft sich jetzt samstags vormittags.

Halloween im Tierpark – Veranstaltung mit dem AkU

Der Aku wurde 25 Jahre alt. Wir begingen den Geburtstag mit Baumpflanzungsaktionen.

Neues zum Igelschutz.

Der globale Klimawandel betrifft alle –mit dem Heizspiegel und Ratgebern zum Klimaschutz lokal anfangen.

Neues aus dem Bochumer Agenda-Prozess – Arbeitsgruppen zum Natur- und Klimaschutz gegründet.

Igel

Der beste Igelschutz

Der beste Igelschutz ist der Schutz seiner Lebensräume. Igel leben in "Offenlandschaften", die reich strukturiert sind. Ein abwechslungsreicher Bewuchs aus Hecken, Gebüsch, Bodendeckern, von Wiesen und Gehölzen bietet Unterschlupf, Nistgelegenheit und vielfältiges Nahrungsangebot. Wald ist kein Lebensraum für Igel. Igel sind Insektenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Laufkäfern und Würmern. Die Einzelgänger schlafen tagsüber in Reisighaufen, unter Holzstapeln oder dichten Büschen und gehen nachts auf Futtersuche. Von Dezember bis April halten sie Winterschlaf.

Bis zu zweimal im Jahr können die Weibchen durchschnittlich vier Junge werfen, die gesäugt werden und sich nach sechs bis acht Wochen selbstständig machen und eigene Reviere suchen. Die in der Regel "aufgeräumten" heutigen Gärten mit kurzgeschorenem Rasen und exotischen Gehölzen berücksichtigen die Bedürfnisse von Igeln und anderen Tieren nicht. Bauerngärten und Streuobstwiesen fallen heute Baumaßnahmen zum Opfern. Sie können Igeln sowie vielen anderen Wildtieren helfen, indem Sie Ihren Garten ökologisch gestalten. Alle Gärten in Deutschland umfassen eine Fläche, welche doppelt so groß ist wie alle Naturschutzgebiete in Deutschland zusammen. Ökogärten sind kostbare Rückzugsgebiete vieler Tierarten, vor allem wenn sie durch Feldflur oder Saumbiotope miteinander verbunden sind (Biotopverbundsystem). So wird der Verinselung der Lebensräume entgegen gewirkt. Dies dient der Gesunderhaltung des Genpools.

  • Igel (Erinaceus europaeus L.) sind Wildtiere und keine Haustiere. Sie stehen unter strengem Naturschutz. Es ist verboten, Igel zu fangen (auch nicht vorübergehend zu Anschauungszwecken) und sie wie Haustiere zu halten.
  • Nur kranke und verletzte Igel dürfen vorübergehend mit einer behördlichen Ausnahmegenehmigung aufgenommen werden und sind sobald als möglich wieder in die Freiheit zu entlassen. Die für Naturschutz zuständige Stelle (in Bochum die untere Landschaftsbehörde im Umwelt- und Grünflächenamt der Stadtverwaltung) kann auf Anfrage die Genehmigung dazu erteilen. Der Arbeitskreis Umweltschutz hat eine Genehmigung zur vorübergehenden Aufnahme kranker und verletzter Igel erhalten. Aufgenommene Igel gehören keinesfalls als Spielzeug in Kinderhand. Sie müssen von erfahrenen Igelbetreuern gepflegt werden.
  • Igel sind zwar keine Rote Liste Art, aber langfristig durch die Ausräumung und Zerschneidung der Landschaft, dem Einsatz von Kunstdünger und Insektiziden und dem ständig zunehmenden Verkehr in ihrem Bestand gefährdet.