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Invasive Neophyten verdrängen durch ihre Wuchsstärke einheimische, an unsere Ökosysteme angepasste Pflanzen. Wer hilft uns, die invasiven Neophyten auszureißen oder zu graben? Termine nach Absprache. Kontakt per E-Mail an aku-bochum@aku-bochum.de oder per Telefon unter 02 34/ 66 444.

Wir haben die Ratgeber zum Klimaschutz und Energie sparen aktualisiert.

Die Termine für den Umweltspürnasenpass 2010 sind online!

Samstags Kopfweidenschnitt: Wir suchen HelferInnen zum Zusammentragen der Äste, zum Schneiden (Motorsägenschein wäre ideal) und ein Fahrzeug zum Abtransport des Schnittgutes (bitte Anruf unter 0234/350656 oder 0151/24222334).

Neu: Unsere Kindergruppe Unsere Kindergruppe trifft sich jetzt samstags vormittags.

Halloween im Tierpark – Veranstaltung mit dem AkU

Der Aku wurde 25 Jahre alt. Wir begingen den Geburtstag mit Baumpflanzungsaktionen.

Neues zum Igelschutz.

Der globale Klimawandel betrifft alle –mit dem Heizspiegel und Ratgebern zum Klimaschutz lokal anfangen.

Neues aus dem Bochumer Agenda-Prozess – Arbeitsgruppen zum Natur- und Klimaschutz gegründet.

Agenda im Detail

Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) stellt Material zur Agenda 21 zusammen

Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio

An der Konferenz für Umwelt und Entwicklung im Jahre 1992 in Rio de Janeiro nahmen 178 Länder teil. Die Bundesrepublik Deutschland war durch ihren Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl vertreten. Die Konferenz verabschiedete mit der Rio-Erklärung 27 kurzgefaßte Grundlinien zu globalen Umweltfragen. In praktisch weltweitem Konsens und als politische Verpflichtung wurden darüber hinaus die 40 Kapitel der Agenda (= Tagesordnung für das 21 Jahrhundert) als Aktionsprogramm verabschiedet. Kapitel 28 der Agenda 21 beschreibt die Rolle der Kommunen: Initiativen der Kommunen zur Unterstützung der Agenda 21.

Handlungsgrundlage
28.1
Da viele der in der Agenda 21 angesprochenen Probleme und Lösungen auf Aktivitäten auf der örtlichen Ebene zurückzuführen sind, ist die Beteiligung und Mitwirkung der Kommunen ein entscheidender Faktor bei der Verwirklichung der in der Agenda enthaltenen Ziele.
Ziele
28.2 a
bis 1996 soll sich die Mehrzahl der Kommunalverwaltungen der einzelnen Länder gemeinsam mit ihren Bürgern einem Konsultationsprozess unterzogen haben und einen Konsens hinsichtlich einer "kommunalen Agenda 21" (lokale Agenda 21, kurz LA21) für die Gemeinschaft erzielt haben. Der eigentliche Konsultationsprozess begann in Bochum erst am 15.12.1998 mit der Einberufung des Agenda-Beirates bzw. am 30.01.1999 mit der Auftaktveranstaltung.
Maßnahmen
28.3
Jede Kommunalverwaltung soll in einen Dialog mit ihren Bürgern, örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft eintreten und eine "kommunale Agenda 21" beschließen. Durch Konsultation und Herstellung eines Konsenses würden die Kommunen von ihren Bürgern und von örtlichen Organisationen, von Bürger-, Gemeinde-, Wirtschafts- und Gewerbeorganisationen lernen und für die Formulierung der am besten geeigneten Strategien die erforderlichen Informationen erlangen. Durch den Konsultationsprozess würde das Bewusstsein der einzelnen Haushalte für Fragen der nachhaltigen Entwicklung geschärft. Außerdem würden kommunalpolitische Programme, Leitlinien, Gesetze und sonstige Vorschriften zur Verwirklichung der Ziele der Agenda 21 auf der Grundlage der verabschiedeten kommunalen Programme bewertet und modifiziert. Strategien könnten auch dazu herangezogen werden, Vorschläge für die Finanzierung auf lokaler, nationaler, regionaler und internationaler Ebene zu begründen.

In Rio wurden außerdem mehrere Konventionen auf den Weg gebracht: u. a. Das Übereinkommen über biologische Artenvielfalt, die Klimarahmenkonvention, die Wüstenkonvention und die Walderklärung. Zur Überwachung und Koordination des Rio-Prozesses wurde die CSD (Kommission für nachhaltige Entwicklung) geschaffen.
Nach Rio fanden eine große Zahl von internationalen Umweltkonferenzen statt, u. a. der Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg im Jahre 2002 (Rio + 10)

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