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Invasive Neophyten verdrängen durch ihre Wuchsstärke einheimische, an unsere Ökosysteme angepasste Pflanzen. Wer hilft uns, die invasiven Neophyten auszureißen oder zu graben? Termine nach Absprache. Kontakt per E-Mail an aku-bochum@aku-bochum.de oder per Telefon unter 02 34/ 66 444.

Wir haben die Ratgeber zum Klimaschutz und Energie sparen aktualisiert.

Die Termine für den Umweltspürnasenpass 2010 sind online!

Samstags Kopfweidenschnitt: Wir suchen HelferInnen zum Zusammentragen der Äste, zum Schneiden (Motorsägenschein wäre ideal) und ein Fahrzeug zum Abtransport des Schnittgutes (bitte Anruf unter 0234/350656 oder 0151/24222334).

Neu: Unsere Kindergruppe Unsere Kindergruppe trifft sich jetzt samstags vormittags.

Halloween im Tierpark – Veranstaltung mit dem AkU

Der Aku wurde 25 Jahre alt. Wir begingen den Geburtstag mit Baumpflanzungsaktionen.

Neues zum Igelschutz.

Der globale Klimawandel betrifft alle –mit dem Heizspiegel und Ratgebern zum Klimaschutz lokal anfangen.

Neues aus dem Bochumer Agenda-Prozess – Arbeitsgruppen zum Natur- und Klimaschutz gegründet.

Winterquartier

Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) kontrolliert Winterquartiere von Fledermäusen

In Bochum gibt es drei Bauwerke, in denen wir bisher Fledermäuse im Winterschlaf nachgewiesen haben. In einem Fall gelang uns der Nachweis von immerhin sieben Wasserfledermäusen. Diese Quartiere müssen während der Quartiererkundungsphase (Schwärmphase) im August/September tagsüber auf Fledermausbesatz kontrolliert werden. Gleichzeitig werden die Bauwerke auf Unversehrtheit geprüft. Die Eingänge wurden von uns vergittert, so dass nur Fledermäuse und andere kleine Tiere hineingelangen können und die für Fledermäuse oft tödliche Störungen durch Menschen ausgeschlossen sind. Im Winterhalbjahr kontrollieren wir, ob die Quartiere von Fledermäusen zum Winterschlaf genutzt werden.

Wasserfledermäuse sind die einzigen, die wir in Bochum bis jetzt in Winterquartieren gefunden haben und zwar in einer alten Kokerei, einem Eisenbahntunnel und einem Straßentunnel. In einem 1995 neu gebauten Quartier wurden bisher keine Fledermäuse nachgewiesen. Hier eine Chronologie unserer Aktivitäten rund um die Winterquartiere:

Winter 2003/2004

In den letzten Wintern wurden keine besonderen, erwähnenswerten Beobachtungen in den Winterquartieren gemacht, mit der Ausnahme, daß bereits am 6. März (2004) eine Fehe ihre Jungen im Quartier aufzog. Sie ließ sich nicht von unseren Scheinwerfern stören.

Winter 1999/2000

Von dem Eisenbahntunnel wurde nur ein ca. 23 m langes und 5 m breites Stück erhalten. Nach der Verfüllung, die erst im August 1999 beendet wurde, haben wir im September verschiedene Versteckmöglichkeiten für Fledermäuse in dem "Rest"-Quartier angebracht. Erstaunlicher Weise "testeten" ein bis zwei Wasserfledermäuse in dieser Zeit im Rahmen der üblichen frühherbstlichen Schwärmphase das Quartier. Es wurde daraufhin von zwei Wasserfledermäusen als Winterquartier genutzt.

In dem ehemaligen Straßentunnel, der bereits 1989 so zugemauert worden war, so daß zwar Fledermäuse hinein gelangen können, Menschen aber nur mit Schlüssel oder Gewalt, entdeckten wir erstmals eine Wasserfledermaus.

Winter 1998/1999

Der ehemalige Eisenbahntunnel soll aus Sicherheitsgründen verfüllt werden, da im Winter 1997/98 Deckensteine herabgefallen waren und damit die Sicherheit der über den Tunnel führenden Straße und auf der Trasse stehenden Häuser nicht gewährleistet war. Mit den Arbeiten wurde Ende August 1998 begonnen. Im Winter 1998/99 wurden aus Sicherheitsgründen keine Kontrollen durchgeführt. Wahrscheinlich bleibt nur ein winziger Teil für die Tiere zugänglich und es ist fraglich, ob das Quartier dann noch von Fledermäusen aufgesucht wird. Die Verfüllungsarbeiten wurden auf das Frühjahr 1999 verschoben, um keine Fledermäuse einzubetonieren.

Winter 1996/1997

In diesem Winter sind bisher Anfang Dezember Kontrollen durchgeführt worden, die gegenüber dem letzten Jahr keine neuen Beobachtungen geliefert haben. Das Kokereiquartier ist im Sommer und Herbst 1996 unbeschädigt geblieben (erstaunlicherweise nach der letzten Zu-Mauerung mit nur 2 Personen (war deshalb unauffällig, so daß keiner die frische Mauer zerstörte). Wir fanden dort wiederum 2 Tiere.
In dem ehemaligen Eisenbahntunnel befand sich wieder ein Tier an derselben Stelle wie im Vorjahr.

Winter 1995/1996

Die letzte Kontrolle in diesem Winter fand am Montag, dem 29.1.1996 statt:
Die Überreste einer alten Kokerei, ein umfangreiches gemauertes Gewölbe, war leer - das erste Mal im Winter, seitdem uns dieses Quartier bekannt ist (1992). Wahrscheinlich ist dies zurückzuführen auf die Tatsache, daß mehrere Male eingebrochen wurde: (2 Mal im Herbst) und neulich (wahrscheinlich während des Wochenendes vor der Kontrolle (abzuleiten anhand der Schneespuren). Das Vorhängeschloß war zerstört und die Tür stand offen. Die häufigen Störungen haben die beiden im Herbst (Oktober) gefundenen Tiere wahrscheinlich vertrieben.
In dem anderen Winterquartier, einem ehemaligen Eisenbahntunnel, fanden sich wieder zwei Tiere - an denselben Stellen wie im letzten Jahr. Die beiden Enden des Tunnels sind vermauert und mit fensterartigen Belüftungsöffnungen versehen. Die vergitterten Eingangstore waren unbeschädigt, jedoch eine Öffnung war offen, so daß geübte Kletterer hineingelangen können.

Winter 1991/1992

Es gelang uns erstmals in Bochum eine Fledermaus im Winterschlaf nachzuweisen. Es war eine Wasserfledermaus, welche in einer Mauerritze in einer Kokereiruine überwinterte.