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Invasive Neophyten verdrängen durch ihre Wuchsstärke einheimische, an unsere Ökosysteme angepasste Pflanzen. Wer hilft uns, die invasiven Neophyten auszureißen oder zu graben? Termine nach Absprache. Kontakt per E-Mail an aku-bochum@aku-bochum.de oder per Telefon unter 02 34/ 66 444.

Wir haben die Ratgeber zum Klimaschutz und Energie sparen aktualisiert.

Die Termine für den Umweltspürnasenpass 2010 sind online!

Samstags Kopfweidenschnitt: Wir suchen HelferInnen zum Zusammentragen der Äste, zum Schneiden (Motorsägenschein wäre ideal) und ein Fahrzeug zum Abtransport des Schnittgutes (bitte Anruf unter 0234/350656 oder 0151/24222334).

Neu: Unsere Kindergruppe Unsere Kindergruppe trifft sich jetzt samstags vormittags.

Halloween im Tierpark – Veranstaltung mit dem AkU

Der Aku wurde 25 Jahre alt. Wir begingen den Geburtstag mit Baumpflanzungsaktionen.

Neues zum Igelschutz.

Der globale Klimawandel betrifft alle –mit dem Heizspiegel und Ratgebern zum Klimaschutz lokal anfangen.

Neues aus dem Bochumer Agenda-Prozess – Arbeitsgruppen zum Natur- und Klimaschutz gegründet.

Braunes Langohr (Plecotus auritus / Common long-eared bat)

Braune Langohrfledermaus

Maße: Kopf-Rumpf-Länge 42–53 mm, Schwanzlänge 37–55 mm, Unterarmlänge 37–42 mm, Flügelspannweite 240–285 mm, Gewicht 4,5–11,5 g, Daumen 6,5–8,5 mm). Der Sporn ist halb so lang wie die Schwanzflughaut.

In Bochum ist es uns bisher nicht gelungen, Langohren nachzuweisen (es gibt zwei Schwesterarten, das "Braune" und das "Graue Langohr"). Langohren sammeln im Schwirrflug Insekten von den Blättern von Sträuchern und Bäumen ab, weshalb ihre Orientierungsrufe wesentlich leiser als bei anderen Fledermausarten sind, da sie hierfür nur kurze Distanzen überbrücken müssen. Auf Grund ihrer leisen Rufe sind sie mit dem Fledermausdetektor nur auf kurze Distanz zu hören und werden daher häufig nicht wahrgenommen, sondern quasi "überhört". Aber auch in Fledermauskästen haben wir in Bochum noch keine Langohren gefunden. Dies mag auch daran liegen, dass Langohren Rundkästen bevorzugen, wir aber fast ausschließlich die einfacher zu kontrollierenden Flachkästen aufgehängt haben. Im Jahre 2005 ist ein Langohr aus Petershagen zur Pflege zu uns gebracht worden.

Bei flüchtigem Blick schwer zu erkennen, denn auf dem Bild rechts versteckt das Tier seine wichtigsten Erkennungszeichen. Aber auf den folgenden Bildern in der Fotogalerie wird es eindeutig. Ein Langohr! Schon schwieriger zu unterscheiden: ein Braunes- oder ein Graues Langohr? Wir haben uns auf Grund des langen Daumens und der großen Füße für das "Braune Langohr" entschieden (die Fellfärbung ist nicht eindeutig, schon gar nicht auf einem Foto). Das Tier gelangte am 14.10.05 zu uns und wurde am 17.10.05 am Fundort wieder freigelassen. Es war kein Grund zu erkennen, weshalb das Tier tagsüber im Freien hing. Es war quicklebendig und flog in der Wohnung des Pflegers hin und her.

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