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Invasive Neophyten verdrängen durch ihre Wuchsstärke einheimische, an unsere Ökosysteme angepasste Pflanzen. Wer hilft uns, die invasiven Neophyten auszureißen oder zu graben? Termine nach Absprache. Kontakt per E-Mail an aku-bochum@aku-bochum.de oder per Telefon unter 02 34/ 66 444.

Wir haben die Ratgeber zum Klimaschutz und Energie sparen aktualisiert.

Die Termine für den Umweltspürnasenpass 2010 sind online!

Samstags Kopfweidenschnitt: Wir suchen HelferInnen zum Zusammentragen der Äste, zum Schneiden (Motorsägenschein wäre ideal) und ein Fahrzeug zum Abtransport des Schnittgutes (bitte Anruf unter 0234/350656 oder 0151/24222334).

Neu: Unsere Kindergruppe Unsere Kindergruppe trifft sich jetzt samstags vormittags.

Halloween im Tierpark – Veranstaltung mit dem AkU

Der Aku wurde 25 Jahre alt. Wir begingen den Geburtstag mit Baumpflanzungsaktionen.

Neues zum Igelschutz.

Der globale Klimawandel betrifft alle –mit dem Heizspiegel und Ratgebern zum Klimaschutz lokal anfangen.

Neues aus dem Bochumer Agenda-Prozess – Arbeitsgruppen zum Natur- und Klimaschutz gegründet.

Besenderung

Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) weist mit Besenderung (Telemetrie) von Fledermäusen Wochenstube nach

Fang der Fledermäuse

Vor einer Brücke an einem Kanal wurden mit Japannetzen Wasserfledermäuse gefangen.

An einer Stelle in Bochum konnten mehrfach Muttertiere von Wasserfledermäusen nachgewiesen werden. Dort haben wir im Jahr 2002 säugende Weibchen gefangen und eines davon mit einem nur 470 mg schweren Sender beklebt.
Die Bewegungen der Tiere wurden dann während der ganzen Nacht mit einem Empfänger verfolgt. Wenn die Tiere wegen der geringen Reichweite der Sender "verloren gingen" mussten sie tagsüber aufgespürt werden. Die Sender haben eine Lebensdauer von ca. 7 Tagen.
Absicht des Unterfangens war es die Wochenstube – also das Quartier in dem die Jungen aufgezogen werden – zu finden.

Leider haben wir den Sender – und damit die Fledermaus – nur sehr kurze Zeit mit unserem Empfänger verfolgen können. Auch in den nächsten sieben Tagen und Nächten (solange reicht die Batterie des Senders maximal) haben wir den Sender nicht wieder gefunden.

Fledermaus mit Sender

Ein säugendes Wasserfledermaus-Weibchen wurde mit einem 470 mg leichten Sender beklebt. Mit einer Empfangsantenne konnte die Wochenstube in einer Buche gefunden werden.

Im Jahre 2003 wurden dann zwei Tiere besendert. Dank der kompetenten Unterstützung von Bochumer Funkamateuren gelang es uns, die Wochenstube in einer Spechthöhle zu entdecken (sowie zwei weitere Höhlen, in denen zeitweise ein Einzeltier "übertagte"). Aus der Spechthöhle, die sich in einer Buche in Querenburg befindet, konnten wir in der Abenddämmerung 51 ausfliegende Fledermäuse zählen, darunter ca. 20 Jungtiere.

Besonders eindrucksvoll war die Beobachtung der morgendlichen Schwärmphase vor dem Quartier. Sie begann um 4.05 Uhr. Die Tiere schwirrten um den Baum. In der immer lichteren Morgendämmerung waren sie sehr gut zu sehen. Um 4.50 Uhr verschwand das letzte Tier in der Baumhöhle. In der Zwischenzeit war es fast völlig hell geworden.