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Invasive Neophyten verdrängen durch ihre Wuchsstärke einheimische, an unsere Ökosysteme angepasste Pflanzen. Wer hilft uns, die invasiven Neophyten auszureißen oder zu graben? Termine nach Absprache. Kontakt per E-Mail an aku-bochum@aku-bochum.de oder per Telefon unter 02 34/ 66 444.

Wir haben die Ratgeber zum Klimaschutz und Energie sparen aktualisiert.

Die Termine für den Umweltspürnasenpass 2010 sind online!

Samstags Kopfweidenschnitt: Wir suchen HelferInnen zum Zusammentragen der Äste, zum Schneiden (Motorsägenschein wäre ideal) und ein Fahrzeug zum Abtransport des Schnittgutes (bitte Anruf unter 0234/350656 oder 0151/24222334).

Neu: Unsere Kindergruppe Unsere Kindergruppe trifft sich jetzt samstags vormittags.

Halloween im Tierpark – Veranstaltung mit dem AkU

Der Aku wurde 25 Jahre alt. Wir begingen den Geburtstag mit Baumpflanzungsaktionen.

Neues zum Igelschutz.

Der globale Klimawandel betrifft alle –mit dem Heizspiegel und Ratgebern zum Klimaschutz lokal anfangen.

Neues aus dem Bochumer Agenda-Prozess – Arbeitsgruppen zum Natur- und Klimaschutz gegründet.

Beobachtungen

Flugbeobachtungen

Fledermäuse verwenden ihr Gehör zum "Sehen", d.h. sie senden kurze (kürzer als 10 ms) Ultraschall-Schreie aus (18–80 kHz) aus, deren Echos ihnen Informationen über die Umgebung und ihre Nahrungsinsekten vermitteln. Diese Rufe lassen sich nutzen, um Fledermäuse zu finden. Die Ultraschall-Impulse werden mit sog. "Detektoren" in hörbare Signale umgewandelt. Mit solchen Geräten kann man Fledermäuse in 30 m Entfernung vorbeifliegen hören, da die Schallenergie eines Rufes der eines Preßlufthammers entspricht (100 dB, unmittelbar vor dem Maul gemessen).

Die verschiedenen Arten verwenden individuelle Rufformen mit verschiedenen Tonhöhen und Ruffolge-Rhythmen. Alle Fledermausarten, die sich in Bochum finden, verwenden frequenz-modulierte Signale, die bei hohen Frequenzen beginnen und während der 5–10 ms Rufdauer auf niedrige Frequenzen fallen. Die artspezifischen Unterschiede sind zum Teil gering.

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Mischer-Detektor:

Der zur Unterscheidung der verschiedenen Arten am besten geeignete Detektor besitzt einen eingebauten Oszillator, dessen Frequenz mit dem empfangenen Signal "gemischt" wird. Ein Frequenzfenster von einigen kHz Breite um diese einstellbare Frequenz wird zur Beobachtung genutzt. Besonders Abendsegler können an ihren charakteristischen Rufen leicht erkannt werden.

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Teiler-Detektor:

Um nichts im weiten Frequenzbereich zu "verpassen", werden sog. "Teiler" eingesetzt. Diese Detektoren nutzten eine digitale Schaltung, welche das empfangene Signal in der Frequenz um eine Potenz von 2 (z. B. 8 oder 16) teilen kann. Leider geht der Großteil der Lautstärkeinformation verloren, sodaß sich die verschiedenen Arten sehr ähnlich anhören.

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Fledermaus-"Nist"-kästen:

Auf der Fläche von Bochum (145 km2) befinden sich, an Bäumen angebracht, etwa 100 Fledermauskästen an 13  verschiedenen Standorten. Der gebräuchliste Typ, ein Flachkasten, besitzt einen schmalen Einflugschlitz (15 cm lang, 2–3 cm breit) an der Unterseite. Der Innenraum hat im Wesentlichen den Querschnitt mit den Maßen des Schlitzes und ist ca 40 cm hoch. Der Kasten besteht aus Holzbeton oder aus Holz (Stärke 2 cm).

Nach dem Aufhängen eines Kastens kann es einige Jahre dauern, bis er besetzt wird.

An 7 der 13 Standorte konnten wir bisher Fledermäuse in den Kästen nachweisen.

Wer selber einen Fledermauskasten bauen möchte, kann sich unsere Bauanleitung für Fledermauskästen ansehen.

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Netzfänge:

Fliegende Fledermäuse werden nachts mit dünnen Netzen gefangen, welche an Höhleneingängen, über Flußläufen oder zwischen Bäumen angebracht werden. Wenn die Tiere kurz nach der Abenddämmerung zum Jagen ausfliegen, kann man sie mit viel Glück an ihren Tagesquartieren oder Flugrouten fangen. Einmal gefangen, wird das Tier erstmal gründlich untersucht, um seine Art zu bestimmen und die Körperabmessungen zu erfassen. Es wird natürlich möglichst schnell wieder in die Freiheit entlassen.

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Meldungen aus der Bevölkerung / Öffentlichkeitsarbeit:

Sehr selten erhalten wir Informationen über Fledermäuse von der Bochumer Bevölkerung, besonders dann, wenn eingeschwächtes Tier am hellen Tage gefunden wird (ca. ein bis zweimal pro Jahr). Darunter ein Großen Abendsegler, der verletzt wurde, als bei Forstarbeiten ein toter Ast abgesägt wurde. Ein Flügel war gebrochen, und das Tier hatte Verletzungen am Bauch; es wurde am selben Tag eingeschläfert. Der Ast, eine morsche Spechthöhle, dient jetzt als Ausstellungsobjekt.

Viele dieser aufgefundenen Tiere gelangen in die Hände von erfahrenen Fledermausschützern in und um Bochum, um ein paar Tage gesundgepflegt zu werden. Einige dieser "Patienten" und verstorbene Exemplare dienen als lebende, aber flugunfähige oder - traurige Realität – als tote Anschauungsobjekte.

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Besenderung (Telemetrie):

Fledermäuse werden mit Netzen gefangen und kleine Sender auf ihren Rücken angebracht. Für einige Tage ist es dann möglich die wieder freigelassenen Tiere mit einer Antenne bis in 1 km Entfernung zu verfolgen. Mit einem geeigneten Fahrzeug, guter Ortskenntnis und etwas Glück, ist es möglich, dem Tier bis zu seinem Quartier zu folgen. Nach einer kurzen Zeit fallen die Sender ab und die Batterie hält auch nicht lange (Kosten pro Sender ca. 250 DM). Mehr zur Besenderung der Fledermäuse …

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