Kommentar zu den Ergebnissen der Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD

Wenn man den Text zu den Ergebnissen der Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD liest, bemerkt man schon eine deutliche Diskrepanz zu den Darstellungen in den Medien, die sich durch die Verkürzung der Inhalte in den Medien ergeben. Lesen Sie den Text und urteilen Sie selbst.

Nichts desto trotz sind die Ziele beim Klimaschutz (S. 24) weit von den wissenschaftlich begründeten Notwendigkeiten (Folie 11, 14, 16, 17) entfernt. Die Sonderausschreibung, mit der acht bis zehn Mio. t CO2 bis 2020 eingespart werden sollen ist angesichts einer Emission in Deutschland von jährlich ca. 906 Mio. t ein Witz. Eine Einsparung bis 2030 von nur 55 % gegenüber 1990 unverantwortlich wenig. Die 125 t (Folie 16), welche jeder Mensch zwischen 2009 und 2049 emittieren darf, um die 2-Gradgrenze mit max. 25 % Wahrscheinlichkeit zu überschreiten, werden wir in Deutschland bereits Anfang 2020 überschritten haben. In Paris wurde aber beschlossen die Erwärmung der Erdatmosphäre  möglichst auf 1,5° C zu begrenzen. Eine Wahrscheinlichkeit von 25 % bei der Überschreitung der 2-Gradgrenze ist angesichts der gravierenden negativen Folgen als sehr hoch zu beurteilen.

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